Albert Lee im Stones-Fan-Museum

Lüchow, 21. Mai 2018.
(alle Fotos: Wolfgang Werner)

Seit zwanzig Jahren kennt Ulli Schröder Albert Lee schon, seit der Eröffnung seines Stones-Fan-Museums im Jahr 2011 versucht er schon, ihn zu einem Auftritt auf seiner Bühne zu bewegen. Nun endlich ist Albert Lee am Pfingstmontag in Lüchow angekommen.

Ulli zeigt ihm erstmal das Museum, und immer wieder ruft Albert Lee aus: „Can’t believe it! Can’t believe it!“. Unglaublich findet er, was Ulli so alles seit seiner Jugend zusammengetragen und in seinem Museum ausgestellt hat. Albert ist ja ein Altersgenosse der Stones und wird bei der Führung mit den Bildern, die er seit seiner Jugend kennt, konfrontiert.

Ulli führt ihn dann auch noch kurz durch Lüchow, bevor sie im chinesischen Restaurant an der Ecke Theodor-Körner-Straße etwas essen.

Albert Lee ist 1943 in England geboren, wohnt aber schon seit vielen Jahrzehnten in Los Angeles. In Lüchow bewundert er die hübschen Fachwerkhäuser und bestaunt die Sauberkeit der Straßen, was er aus L.A. wohl nicht so gewohnt ist.

Begleitet wird Albert Lee bei seinem Auftritt von drei jungen Musikern aus England: Ollie Sears ist 26 Jahre alt und bedient das Schlagzeug, Ben Golding an der Bassgitarre ist 27 und Ross Spurdle ist mit 30 der Älteste in der Electric Band von Albert Lee und sitzt am Keyboard. Alle drei unterstützen Albert auch mit Gesang.

Vor dem Auftritt schläft Albert Lee erst einmal eine Runde im Hotel Katerberg. Nach dem Auftritt wird es dann weiter nach Göttingen gehen, wo sie am Dienstagabend in einem Club auftreten werden.

Wie gewohnt, begrüßt Ulli erst einmal herzlich die 150 Gäste. Dann kündigt er nach dem begeisternden Auftritt der „Stonez“ aus Wien am Ostersonnabend gleich an, dass am kommenden Ostersonnabend, also 2019, wieder eine Coverband der Stones die Museumsaison eröffnen wird. Diesmal kommt die dienstälteste Coverband aus Deutschland, die schon seit 40 Jahren auf der Bühne steht, nämlich die „Sticky Fingers“ aus dem Ruhrgebiet.

Im Oktober wird überdies – das ist schon lange bekannt – Mungo Jerry auftreten, der um 1970 herum einige Top-Hits hatte, darunter vor allem „In the Summertime“. „In the Summertime“ ist der meistverkaufte Sommerhit, über 30 Millionen Scheiben wurden davon verkauft. Demnächst wird außerdem VW den neuen Touareg im Stones-Fan-Museum der Öffentlichkeit präsentieren. Zudem sind noch einige Karten für die Teilnahme an einer Busfahrt nach Prag zum dortigen Rolling-Stones-Konzert am 4. Juli für den Preis von 199.–€ für Fahrt und Eintritt zu haben, da ein zweiter Bus gechartert wurde.

Und dann – und dann – ein lapsus linguae von Ulli: mit vor Begeisterung angehobener Stimme kündigt er den Auftritt von – Albert Hammond und seiner Band an…! Die Musiker stehen schon direkt vor der Bühne …Aber das Publikum weiß Bescheid und pfeift ihm die richtige Info zu, sodass er sich schnell verbessert und Albert Lee mit Band ankündigt. Macht nichts. Albert Hammond war ja schließlich auch schon im Stones-Fan-Museum, und bei diesen vielen Alberts kann man sich ja mal verhaspeln.

Albert Lee ist ein Profi, der sieht darüber hinweg, oder vielleicht hat er es auch gar nicht bemerkt. Gleich legen sie mit einer fetzigen Fats-Domino-Rock ‘n‘ Roll-Nummer los und reißen das Publikum, das größtenteils vor der Bühne versammelt ist, mit, sodass gleich die Hüften in Bewegung kommen: „Rock ‘n‘ Roll all night“.

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Albert Lee in Aktion auf der Bühne des Stones-Fan-Museums (Copyright: Wolfgang Werner)

Hier könnt ihr seine Playlist einsehen (Dank an Sue, seine Managerin):
Playlist Albert Lee

Ganz unpretentiös und schlicht in schwarzer Hose und schwarzem T-Sirt spielt und singt Albert Lee abwechselnd Rock ‘n‘ Roll, Country Rock und Rhythm and Blues. Seine Finger gleiten blitzschnell über die Saiten der rot lackierten E-Gitarre Marke „Music Man“.

Das Publikum honoriert seine Kunst und klatscht frenetisch und mit lauten Begeisterungsausrufen. Insbesondere bei Stücken wie zum Beispiel „Run away Train“ entsteht durch seine Spieltechnik des Hybridpicking zusammen mit den anderen Instrumenten ein kraftvoller nervdurchdringender Klang.

Fetzige Songs und sentimale, bluesige Songs wechseln sich ab. Die Menschen vor der Bühne hören mit ernsthaften und zugewandten Gesichtern zu und versuchen, die englischen Texte zu verstehen. Die Zuhörer gehen mit und wollen die Gefühle nachempfinden, die in den Songtexten verarbeitet sind.

Nach jedem Vortrag klatschen die Menschen begeistert und Albert bedankt sich schlicht mit einem „Thank you“ oder „Thank you very much“. Einmal sagt er auf Deutsch „Vielen Dank“. Erst nach dem Buddy-Holly-Song gibt Albert seine Zurückhaltung im Kontakt mit dem Publikum etwas auf und wird gesprächiger, erzählt mit einigen Sätzen etwas über die Entstehung der Songs.

Um zehn vor neun ist erst mal Pause, die Musiker ziehen sich von der Bühne zurück. Nach fünfundzwanzig Minuten Pause holt die Band das Publikum mit einem fetzigen Sound wieder vor die Bühne. Das zweite Lied nach der Pause ist von den Everly Brothers – „No one can make my sunshine smile“ -, mit denen Albert Lee zusammengespielt hatte. Das Publikum schmilzt mit dahin.

Bald setzt sich Albert an das zweite Keyboard und spielt darauf Klavier und singt dazu sentimentale Lyrik. Eine Harmonika vom ersten Keyboard gesellt sich dazu.

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Albert Lee am Keyboard (Copyright: Wolfgang Werner)

Dann kommen wieder Reminiszenzen an die Ära des Rock ‘n‘ Roll. Buddy Holly wird geehrt, und später Chuck Berry. Albert ist wieder an seiner Gitarre und zeigt sein Können, seine Virtuosität auf diesem Instrument. Nicht umsonst gilt er als einer der besten Gitarrenspieler der Welt und hat mit berühmten Musikern wie den Everly Brothers, Eric Clapton, Joe Cocker, Emmilou Harris und Bill Wyman, dem Ex-Gitarristen der Rolling Stones, und dessen Band zusammengespielt. Zweimal gewann er den international renommierten Musikpreis Grammy.

Schon vor dem Auftritt der Band ist mir eine zierliche Dame aufgefallen, die sich interessiert mit ihrem Rollator an den Ausstellungsstücken des Museums vorbeischiebt und sich alles genau ansieht. Nun spreche ich mit ihr.

Sie kommt aus Bülitz und ist 74 Jahre alt, also genauso alt wie Albert auf der Bühne. In jungen Jahren schwärmte sie zusammen mit ihrer Freundin für die Everly Brothers. Die Beatles gefielen ihr auch sehr gut, aber die Rolling Stones mochte sie nicht, weil in den Medien immer über Schlägereien im Zusammenhang mit deren Bühnenauftritten berichtet worden sei. Ihr erster Mann war auch Beatles-Fan und spielte sogar deren Songs auf seiner Gitarre nach.

Beim zweiten Mann kam die Dame dann auf den Geschmack der Rolling-Stones-Songs, denn ihr Mann war ein Fan und hörte zu Hause beständig deren Stücke. Sie fand „Angie“ oder „Let’s spend the Night together“ dann eigentlich „gar nicht mal so schlecht“. Sie war schon mehrmals zu Konzerten im Stones-Fan-Museum, und auch beim Auftritt der „Stonez“, der Coverband aus Wien, dabei.

Flott sieht sie aus mit ihrer Ballonschirmmütze und der Flower-Power-Blüte daran. Sie hat sich im Fanshop des Museums ein T-Shirt mit einer Flitter-Glitter-Stones-Zunge darauf gekauft und gleich übergezogen. „Mein Rollator ist mein Porsche“, sagt sie verschmitzt. Später im Laufe des Konzerts von Albert gehe ich an ihr vorbei und sie zeigt mir cool mit erhobenem Daumen und Augenzwinkern, dass sie begeistert ist.

Ich spreche noch mit zwei anderen Fans des Stones-Fan-Museums, einem Ehepaar aus Zernien. Sie kommen regelmäßig hierher ins Museum und sind mit Ulli und seiner Frau befreundet. Sie sind beide nicht nur Fans des Museums, sondern auch Fans der Rolling Stones, und zwar seit ihrer Jugend, seit 1963, sagt der Mann.

Auch damals haben sie schon Konzerte der Stones in Deutschland besucht. Das Geld für die Eintrittskarten war für sie als Schüler zu hoch, aber der Opa hat dann mal was dazugegeben. Der Mann erzählt, dass er noch „die letzten Jahre im Star-Club Hamburg“ miterlebt habe.

Einmal wären im Jahr 1966 die Everly Brothers dort aufgetreten, aber er habe das Eintrittsgeld in Höhe von 8.—D-Mark damals nicht gehabt und habe sich das Konzert daher draußen vor der Tür des Star-Clubs zusammen mit vielen anderen angehört. Im letzten Jahr war er beim Auftritt der Stones in München dabei und hatte einen Sitzplatz. „Solange stehen wie Mick Jagger auf der Bühne kann ich nicht mehr!“ lacht er.

Im Publikum steht auch Roland Muri, der Maler aus der Schweiz, der für Ulli Schröder und sein Musik sieben großformatige Bilder der Stones, die jetzige Formation, aber auch Brian Jones, Bill Wyman und Mick Taylor, gemalt hat.

Die jungen Musiker neben Albert Lee sind begeistert davon, wie die Band vom Publikum aufgenommen wird. Immer wieder gleitet ein Lächeln oder auch ein Lachen über ihre Gesichtszüge.

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Albert Lee und zwei der jungen Begleitmusiker der Band Im Hintergrund: Ollie Sears (Drums) rechts: Ben Golding (Bass Guitar) (Copyright: Wolfgang Werner)

Um kurz vor 22:00 Uhr wird das letzte Stück gespielt. Ulli steht schon vor der Bühne, betritt sie schließlich und bedankt sich bei der Band und bei Albert Lee insbesondere, dass er bereit war, zu so einem Auftritt nach Lüchow zu kommen. Wie üblich im Stones-Fan-Museum, verbeugen sich alle zusammen mit Ulli vor dem Publikum.

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Die obligate Verbeugung vor dem Publikum am Konzertende (Copyright: Wolfgang Werner)

Aber das Publikum lässt die Band noch nicht gehen. „Zugabe!Zugabe!“-Rufe veranlassen die Band und Albert Lee zur Freude der Zuhörer zu weiteren zwanzig Minuten Spielzeit.

Dann kommt Albert Lee mit einem Glas Rotwein in der Hand an den Tisch, an dem auch seine Managerin mit CDs und DVDs sitzt, und gibt Autogramme, und auch ich bekomme eins auf dem Ankündigungsposter des Konzerts. Auch die jungen Musiker bitte ich um ein Autogramm, und sie freuen sich, dass sie ihre Namen neben dem des berühmten Albert Lee schreiben dürfen.

Ein Zuhörer stellt sich mit einer Gitarre, die genauso aussieht wie die, die Albert Lee auf der Bühne bespielt hat, in die Warteschlange der Autogrammjäger. Es ist seine eigene Gitarre Marke „Music Man“, die er nun von Albert signieren lassen möchte.

Aber auch Ulli hat eine – gelbe – Gitarre dabei, die Albert Lee signiert.

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Albert Lee signiert eine Gitarre von Ulli, die im Art Rock Café hängen soll. (Copyright: Wolfgang Werner)

Die Gitarre wird im Art Rock Café in der Lange Straße, quasi gleich um die Ecke vom Museum, hängen. Das Café ist in der gleichen Farbe wie das Museum gestrichen – dunkelrot mit schwarzen Strichen -, um die Zusammengehörigkeit zu demonstrieren, und enthält schon viele „Devotionalien“ berühmter Stars.

Zum Schluss noch mal ein Abschiedsfoto von Ulli und Albert Lee and His Electric Band:

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Von links nach rechts: Ben Golding, Ross Spurdle, Ollie Sears, Albert Lee, Ulli Schröder (Copyright: Wolfgang Werner)

Jetzt sind wir gespannt auf den Auftritt von „Mungo Jerry“ am 27.10.2018, der ausdrücklich den Wunsch geäußert hat, man möge doch in Flower-Power-Kleidung zu seinem Konzert kommen, in Blümchenhemden, Schlaghosen, Fellwesten, Schlapphüten, Batik-T-Shirts und dergleichen.

Heute am 22. Mai hat das Museum übrigens sein siebenjähriges Jubiläum – es wurde am 22. Mai 2011 eröffnet! Herzlichen Glückwunsch!

 

Pflanzenhasser von Loge hat wieder zugeschlagen

Im Dezember 2016 klaute er zehn Kugelbuchsbäume am Rand eines Grundstücks bei Loge, im Mai 2017 ca. dreißig Kugelbuchsbäume und zehn  Rhododendron und Azaleen, und jetzt in den letzten Tagen hat er an der Bushaltestelle am Rand von Loge zehn bis zwölf hochgewachsenen Allium einfach die Blütenköpfe abgeschnitten.

Allium sind Zwiebelpflanzen, die einen langen hohen Stiel haben und oben auf dem Stiel eine einzige kugelförmige Blüte in der Farbe Lila tragen (die in Wirklichkeit aus vielen sehr kleinen Blüten sich zusammensetzt).

Der Mensch hat direkt unterhalb der Blüte ein Messer angesetzt und die Blütenköpfe abgeschnitten, sodass gerade Schnittkanten entstanden. Eine Blume ist auch ein Lebewesen, und ich habe das so empfunden, als wie er einem Menschen oder einem Tier den Kopf abschneidet.

Der Mensch muss psychisch krank sein. Ein armseliges Wesen, das einem wirklich sehr leid tun kann.

Sehr, sehr leid.

Heute ist der erste Weltbienentag!

Die UN hat Ende letzten Jahres den 20. Mai 2018 als ersten Weltbienentag bestimmt, der in der Folge jährlich als Informationstag auf die Bestäubungsleistung der Bienen und besonders der Wildbienen und auf deren Gefährdung aufmerksam machen soll.

Viele Veranstaltungen und Maßnahmen untestreichen die Bedeutung dieses neuen Umweltschutztages.

So hat z.B. der Discounter PENNY in Langenhagen alle Produkte, die irgendwie mit der Bestäubungsleistung von Bienen zusammenhängen, aus den Regalen geräumt, vom Apfel bis zu Baumwollsocken, in der Absicht, Kunden für die Leistung von Bienen zu sensibilisieren und vor Augen zu führen, was fehlen würde, gäbe es die Bienen nicht.

Die UN folgte einem Antrag slowenischer Imker.

Finanzielle Landpartie

Die Kulturelle Landpartie ist einfach zu kurz. Noch nicht mal vierzehn Tage. Wie soll man das alles schaffen, als Berufstätige? Man hetzt ja nur noch. Und dann noch alles andere dazu: im Stones-Fan-Museum tritt morgen Albert Lee auf. Heute und morgen war/ist Flohmarkt. Dann heute – Pfingstsonntag – und morgen noch der Pfingstmarkt in Satemin. Und die Mützingenta in Mützingen. Und am 25. Mai der Sommer-Shopping-Abend der IHG Lüchow. Am 1. Mai war der Kiekemarkt in Trebel. Geldausgeben im Wonnemonat Mai ohne Ende?

Warum dauert die Kulturelle Landpartie eigentlich nicht länger und wird gestreckt oder findet an mehreren Terminen im Jahr statt? Beziehungsweise warum findet alles auf einmal statt? Wer auf der Kulturellen Landpartie und den angedockten Veranstaltungen war, hat doch am 25. Mai kaum noch Geld für den Shopping-Abend.

Ganz ehrlich: die kunsthandwerklichen Angebote auf der KLP und dem Pfingstmarkt und Co. sind supertoll, aber auch teuer. Es ist Handarbeit, und Handarbeit soll gewürdigt und bezahlt werden, aber wer trägt hier auf dem Land einen Hut für 169.– € oder eine Tasche für 144.– €? Eine Halskette kostet über 100.– €, Tonfiguren 150.– € oder so, Dekoartikel ohne Ende. Und die Kunst-Handwerker kommen ja teilweise noch nicht einmal aus dem Landkreis, sondern aus ganz Deutschland. Sollte man den kunsthandwerklichen Teil einer Landpartie im Wendland nicht auf Kunst-und andere Handwerker aus dem Landkreis und auf deren Produkte beschränken? Was meint ihr?

KLP: Wendlandbräu in Kussebode

Kussebode, 13. Mai 2018.
Das Gelände der Brauerei Wendlandbräu – oder auch Storchenbier – mit seinen Angeboten ist eins der Highlights auf der Kulturellen Landpartie. Das Event hat die Bezeichnung „Kultur-Brauerei“, weil eben das Brauerei-Geschäft mit Kultur kombiniert wird. Hier könnt ihr das aktuelle Programm einsehen.

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Während der Kulturellen Landpartie – in diesem Jahr vom 10. bis 21. Mai – kann man täglich von 11:00 bis 19:00 Uhr das Brauhandwerk in Form von Brauereiführungen und Bierverkostung kennenlernen.

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Oder man setzt sich auf die vielen Stühle und Bänke unter den alten Bäumen und genießt bei einem Bier verschiedener Zubereitungsarten das schöne Wetter (im Moment ist es schön…).

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Zu verschiedenen Zeiten spielen Musikanten auf: von Blasmusik über eine Schul-Big-Band bis hin zu Ska, Funk, Reggae, Balkan-Pop und einem Sinfonie-Orchester ist an fast jeden Geschmack gedacht. Es darf auch getanzt werden! Am 12. Mai, also am vergangenen Sonnabend, wurden wendische Trachten und Tänze dargeboten.

Für den Kinderspaß stehen eine Riesensandkiste und eine Strohhüpfburg bereit.
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Eine Fotoausstellung zeigt das bäuerliche Leben im Wendland in der Zeit von 1910 bis 1930. Für Naturfreunde wird eine Wanderung mit dem Förster durch den Wald organisiert, und auch Kindern wird ein Erleben in der Wildnis nahegebracht.

Auch gestern am Sonntag war wieder viel Betrieb. Fast jeder Platz im Außengelände war besetzt, am Biertresen war Schlange stehen angesagt.

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Kinder konnten sich schminken lassen, Musik lag in der Luft, und fürs Auge (und ein volles Portemonnaie) gab es so allerhand in den alten Mauern der Nebengebäude: Schmuck, Täschchen, handbemalte lustige Teller und witzige Eierbecher aus Keramik, Charakterköpfe aus Keramik, Schmiedearbeiten und diverse andere, handwerklich gearbeitete schöne Dinge.

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Wer Hunger oder nur Appetit hatte, konnte sich an warmen Speisen, kalten Gerichten, Räucherfisch oder Käse satt essen.

Nachmittags zum Kaffee gibt es im Hof-Café Kuchen und Torten, von Landfrauen gebacken.

Kurzum: Die Kultur-Brauerei deckt fast alle Bedürfnisse ab. Nicht zu vergessen die nicht-materiellen Bedürfnisse wie die ideelle Unterstützung im Kampf gegen Massentierhaltung, der Einsatz für die Idee der ökologischen Landwirtschaft und der wesensgemäßen Bienenhaltung sowie der Hilfe „von Mensch zu Mensch“ in Form der Fahrradreparaturwerkstatt.

 

Autokennzeichen im Wendland

11.Mai 2018
Das Wendland ist nahezu identisch mit dem Landkreis Lüchow-Dannenberg.  Lüchow ist der Status als Sitz der Landkreisverwaltung zugesprochen worden, während die Stadt Dannenberg das Autokennzeichen des Landkreises stellt: DAN.

Viele Autofahrer legen Wert darauf, gleich anhand ihres Autokennzeichens identifiziert zu werden und wählen daher ihr Kennzeichen sorgfältig aus. Dafür bezahlen sie freiwillig eine nicht unbeträchtliche Gebühr. Gerne nimmt man die Anfangsbuchstaben von Vor- und Nachnamen und das Geburtsdatum als Zahlenbestandteil.

Andere wiederum haben Spaß daran, mit den individuellen Buchstaben nach dem Kennzeichen für die Stadt oder den Landkreis ein Wort zu bilden.

Das fällt in solchen Städten oder Kreisen schwer, wo das Kennzeichen nur aus Konsonanten besteht, zum Beispiel „HB“ oder „WL“ oder „WMS“.

Aber viele Städte oder Kreise haben zwischen Konsonanten auch Vokale, sodass sich eine Silbe ergibt, die im Glücksfall mit einer weiteren Silbe zu einem sinnvollen Wort wird.

So lieben die Oldenburger es, den Namen „Olga“ zu bilden, indem sie sich für die persönlichen Buchstabenfolgen G und A entscheiden: OL-GA. Oder OL-I.

Auch die Wendländer spielen mit dem Autokennzeichen: sehr beliebt, sozusagen auf Rang eins, steht die Kombination des Kreiszeichens DAN mit KE: DAN-KE. DAN plus K geht auch noch gut: DAN-K.

An nächster Stelle in der Beliebtheitsskala steht CE: DAN-CE > tanzen auf Englisch… Gerne aber auch die französische Version: DAN-SE. Ein DAN-DY zu sein, ist auch sehr begehrt.

Die Vornamen DAN-Y und DAN-A sieht man auch oft, und vielleicht heißen die Besitzer ja tatsächlich so.

Literarisch Gebildete wählen gern den italienischen Renaissance-Autoren DAN-TE, noch Gebildetere, die in der griechischen Mythologie bewandert sind, sogar DAN-AE, der Name der Tochter von Akrisios und Aganippe – weiß doch jeder…! 😉

Schlichtere Gemüter beschränken sich auf die Bildung der Wörter DAN-N oder DAN-Z, immerhin reimt sich dies auf „Tanz“.

Leute mit internationalem Weitblick wählen auch gern die Kombination DAN-AM, denn das reimt sich auf die amerikanische Fluglinie PAN-AM.

Da viele Landkreisbewohner Wert darauf legen, am Widerstand gegen das geplante Atommüll-Endlager in Gorleben beteiligt zu sein, kommt – bestimmt im bundesdeutschen Vergleich übermäßig – häufig der Buchstabe „X“ vor, gerne auch kombiniert mit anderen Buchstaben, zum Beispiel DAN-EX – oder als Doppel-X: DAN-XX – oder auch mit S: DAN-SX.

Bei der Recherche habe ich bei Google „Kfz-Nummern“ eingegeben und bin auf diese Seite gekommen. Hier wird leider nicht so nett unter „Lustige und witzige Bedeutungen zum KFZ-Kennzeichen DAN“ erklärt, was manche Leute unter DAN verstehen:

DAN > Die armen Nachbarn
DAN > Dümmster Autofahrer Niedersachsens

Gebt doch selbst einmal nettere Erklärungen ein! Vielleicht „Denkt an Naturschutz“ oder „Die Alternative (für) Niedersachsen“?

 

Die Kulturelle Landpartie

Von Himmelfahrt bis Pfingsten – das ist in jedem Jahr wieder der Zeitraum, in dem die Kulturelle Landpartie im Wendland stattfindet.

In vielen Ortschaften werden Ausstellungen, Kunsthandwerk, Theatervorstellungen, musikalische Vorführungen und eine Vielzahl weiterer Events dargeboten, abgerundet durch kulinarische Angebote, Brauerei- und Gartenbesichtigungen, geführte Themen-Spaziergänge, handwerkliche Vorführungen, Filme, Beratungsangebote, und, und, und.

Die Kulturelle Landpartie ist ein einzigartiges, selbst organisiertes Kulturfestival, in dem Wendländer ihre Kreativität und Organisationsfähigkeit zeigen, an dem sich aber auch viele auswärtige Aussteller, Kunsthandwerker und Künstler beteiligen.

Inzwischen im 28. Jahr lockt das Kulturfestival Tausende Besucher aus ganz Deutschland und auch dem angrenzenden Ausland an. Es ist die Zeit der Radtouren. Wenn das Wetter hoffentlich entsprechend schön ist, pendeln die Gäste vorzugsweise mit dem Fahrrad und gern in Gruppen zwischen den verschiedenen „Wunde.r.punkten“ im Wendland hin und her. 123 Wunde.r.punkte gibt es in diesem Jahr. Das bedeutet, 123 Stellen in verschiedenen Orten kann man ansteuern!

Die Organisation der KLP (Kulturelle Landpartie) hat zur Orientierung eine wunderbare interaktive Karte herausgebracht, auf der alle Angebote an allen Punkten einzusehen sind.

Kommt gerne zu uns ins Wendland, mit dem Auto ist es auch okay, wir haben hier genug Platz für Parkplätze…!

Und bringt ordentlich Geld mit, ihr braucht es nicht lange mit euch herumzutragen!

Präsenz der Agentur Wendlandleben auf der Kulturellen Landpartie im Wendland

ÜBER DIE AGENTUR WENDLANDLEBEN (von der Agentur Wendlandleben):

Die Agentur Wendlandleben ist erste Anlaufstelle für alle, die (wieder) Wendländer werden wollen und bietet Arbeitgebern im Landkreis Lüchow-Dannenberg eine Präsentationsplattform sowie Hilfe bei der Rekrutierung von Fachkräften.

Mit unseren kostenfreien Leistungen begleiten wir dein Ankommen im Wendland persönlich und individuell. Wir unterstützen mit Informationen und Kontakten zu Kernthemen wie Arbeit, Wohnen, Freizeit und Familie sowie einem breitgefächerten Netzwerk an der Schnittstelle von Industrie, Gewerbe und Dienstleistung, Verwaltung, Kreativszene und Landleben.

Durch diese Tätigkeiten vereinfachen wir hiesigen Unternehmen den Zugang zu jungen Fachkräften, vermitteln und bewerben Arbeitsplätze und fungieren als Multiplikator und Bindeglied. Die Agentur legt dabei einen Fokus auf die Region als Lebens- und Wirtschaftsstandort. Wendlandleben ist seit 2017 für den Landkreis unter dem Dach der Wirtschaftsförderung Lüchow-Dannenberg aktiv und als Modellprojekt im Rahmen der Allianz für Fachkräfte Nordostniedersachsen aus Fördermitteln des Europäischen Sozialfonds finanziert.

Auf dem größten selbstorganisierten Kulturfestival, der Kulturellen Landpartie im Wendland, wird die Agentur Wendlandleben an drei Standorten präsent sein:

> in Diahren, gemeinsam mit dem Wendland Regionalmarketing und der Landwerkstatt

> in Prießeck und in Neu Darchau gibt es eine Ausstellung sowie „Sofagespräche“ über das Landleben, ergänzt durch Videos junger Wendländer

Näheres über die Vorhaben der Agentur Wendlandleben auf der Kulturellen Landpartie könnt ihr hier erfahren:  Programm_Werde.Wendlander_Kulturelle Landpartie2018 .

Außerdem könnt ihr euch über die Agentur Wendlandleben weitere Infos hier holen: Fur Landverliebte die Agentur Wendlandleben .

WikiLovesEarth: der Fotowettbewerb rund um den Naturschutz

In der Zeit vom 1. bis 31. Mai 2018 sind Fotografierfreudige von Wikipedia aufgerufen, Fotos zum Thema „Naturschutzgebiete aller Art“ einzureichen, um an einem Wettbewerb teilzunehmen, in dem eine Jury die besten Bilder auswählt.

Das Ziel des Wettbewerbs ist, die Vielfalt der Natur zu dokumentieren. Alle eingereichten Fotos werden in der Online-Multimediabibliothek „Wikimedia Commons“ hochgeladen und stehen anschließend allen Nutzern lizenzfrei zur Verfügung.

Im Fokus stehen Biosphärenreservate, Naturschutzgebiete, Naturdenkmäler, Landschaftssschutzgebiete, Naturerlebnisräume, Naturparks und Ähnliches.

Nähere Informationen hier.

 

Das Schloss von Lüchow

Lüchow, 4.5.2018.
Es war einmal …

… eine junge Frau namens Anna Gräfin von Nassau-Dillenburg aus dem rheinischen Westen.

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Anna Gräfin von Dillenburg-Nassau

Sie heiratete 1467 im Alter von 27 Jahren Otto V. von Braunschweig-Lüneburg, Herzog zu Braunschweig-Lüneburg und von 1464 bis 1471 – nachdem sein älterer Bruder kinderlos verstorben war – Fürst von Lüneburg, aus dem Adelsgeschlecht der Welfen.

Wie bei einer politischen Hochzeit üblich, wurde ein Ehevertrag geschlossen, in dem Anna für den Fall des Ablebens ihres Ehemannes die Stadt Lüchow und das Schloss in Lüchow mit allem Zubehör als Witwensitz (sog. „Wittum“) zugesprochen wurde.

Schon vier Jahre nach der Hochzeit im Jahr 1467, die in Celle stattfand, starb Herzog Otto V. bei einem Stechturnier in Celle und Anna war jetzt Witwe. Als nunmehrige Landesherrin im Herzogtum Braunschweig-Lüneburg engagierte sie sich sozial, kirchlich und wirtschaftlich und übernahm die Vormundschaft für ihren 1468 geborenen Sohn (Heinrich der Mittlere), bis derjenige selbstständig die Herrschaft ausüben konnte.

Die Grabstätte des verstorbenen Otto V. liegt übrigens in der St.-Michaelis-Kirche in Lüneburg.

Obwohl Annas Hauptwohnsitz das Celler Schloss war, besuchte sie häufig ihren Witwensitz in Lüchow und ließ umfangreiche bauliche Maßnahmen im Schloss durchführen. Sie galt als wohltätig, fromm und bescheiden, als vorbildliche Landesmutter. Nachdem sie ein zweites Mal geheiratet hatte, verstarb sie 1514 in ihrem Schloss in Celle.

Das Schloss diente dann über Jahrhunderte als Amtssitz der Grafschaft Lüchow. Es befand sich auf einer Anhöhe, von der aus man die Stadt Lüchow überblicken konnte. Wer den Amtssitz aufsuchen wollte, musste die Anhöhe hinaufgehen und bekam somit gleich ein Gefühl für die „Amts-Hoheit“.

Im Schlossturm weist ein Wappen auf Annas Herkunft hin: das Wappen der Grafen von Nassau-Dillenburg aus dem Rhein-Gebiet.*

Ein Großneffe von Anna war Wilhelm I. von Oranien, der der Stammvater des heutigen niederländischen Königshauses ist. Der Geburtsort von Wilhelm von Oranien war Dillenburg. Das Königshaus nennt sich ja „die Oranier“. Der heutige niederländische König heißt auch Willem und ist der Sohn von Königin Beatrix und Prinz Claus.

Prinz Claus hieß ursprünglich Claus von Amsberg und stammte aus einem Adelshaus, das seinen Sitz in Mecklenburg hatte. Sein Vater war Gutsverwalter eines Landguts in der Nähe von Hitzacker, und daher ist Hitzacker die Geburtsstadt von Claus von Amsberg. Auch Willem der Niederlande war mindestens einmal in Hitzacker, um die Heimatstadt seines Vaters kennenzulernen. 2014 weihte Königin Beatrix der Niederlande eine neu gebaute Promenade mit Schutzmauer vor der Elbe – es gab mehrmals Überschwemmungen – persönlich ein und taufte sie auf den Namen ihres verstorbenen Gatten „Prinz-Claus-Promenade“.

Ungefähr dreihundert Jahre, nachdem soviel herzoglicher Glanz über Anna Herzogin von Braunschweig-Lüneburg und zeitweise Regentin des Fürstentums Lüneburg auf Lüchow gefallen war, brannte das Lüchower Schloss am 24. April 1811 nieder, zusammen mit dem größten Teil der Stadt Lüchow.

Das Feuer war in einer Brennerei im Stadtzentrum ausgebrochen und erfasste rasend schnell die meisten Gebäude der kleinen Stadt. Innerhalb weniger Stunden waren nur noch Brandruinen von den Gebäuden geblieben. Fast 200 Wohnhäuser plus etliche Nebengebäude und Ställe werden vernichtet. Hier kann man eine kleine Ansicht des Schlosses und der Stadt nach dem Brand sehen, zusammen mit einer Schilderung der Geschehnisse rund um den Großen Brand von Lüchow.

Vom Schloss übriggeblieben sind nur der Turm sowie die Grundmauern. Nach dem Umfang der Grundmauern zu urteilen, muss das Schloss ziemlich groß gewesen sein. Es befand sich auf einer Anhöhe, von der aus man über die Stadt blicken konnte.

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Das Schlossgelände liegt auf einer kleinen Anhöhe.

Heute ist der Turm das Wahrzeichen der Stadt Lüchow und wird als „Amtsturm“ bezeichnet, obwohl es ja eigentlich „Schlossturm“ heißen müsste.

Innerhalb der Grundmauern, die aus massigen Feldsteinen bestehen, ist eine gepflegte Parkanlage entstanden, die sich auch außerhalb der Grundmauern und unterhalb der Anhöhe fortsetzt.

Die Grundmauern des ehemaligen Schlosses: mächtige Feldsteine:

 

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Ob das ein absichtlich freigelassenes „Fenster“ oder ein Einstieg in die Kellerverliese war?

Eine gepflegte Parkanlage umgibt den Amtsturm:

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Das Flüsschen Drawehner Jeetzel durchfließt den Park, „Amtsgarten“ genannt. Kleine Brücken ermöglichen einen Seitenwechsel beim Spazierengehen. Sitzbänke laden zum Ausruhen ein.

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Eine kleine Fußgängerbrücke über die Drawehner Jeetzel im Amtsgarten.

Alte Bäume umstehen den Turm, Raben und Tauben umfliegen ihn.

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Die Wurzel eines uralten Baums klammert sich an den Untergrund:

Durch eine eiserne Rundbogentür kann man den Turm betreten (wenn das Museum geöffnet hat).

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Der Schlossturm beherbergt das Museum des Geschichts- und Altertumsvereins Wendland. Es hat von April bis Oktober am Freitag und Samstag von 13:00 bis 16:00 Uhr, am Sonntag von 11:00 bis 15:00 Uhr und Montag von 10:00 bis 14:00 Uhr geöffnet. Vorsichtshalber sollte man sich vorher aber noch mal bei der Stadt Lüchow erkundigen, ob geöffnet ist (05841-126-0).

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Mitten auf einem Platz vor dem Turm auf der Anhöhe liegt eine große, runde Scheibe auf einem Sockel.

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Die Scheibe hat einen Durchmesser von schätzungsweise sechs Metern und besteht aus Beton, umfasst von einem Eisenring. Leider stand kein Schild mit einer Erklärung daneben, wozu diese Scheibe dient. Im Prinzip ist sie begehbar. Vielleicht soll sie metaphorisch die Begegnung zwischen Zukunft (sie erinnerte mich an ein UFO) und Vergangenheit (Schloss) ausdrücken.

Etwas seitwärts zeigt ein dreidimensionales Kunstwerk aus Eisen mit beabsichtigtem Rostansatz zwei Frauenfiguren: eine davon ist Anna, die Herzogin zu Braunschweig-Lüneburg aus dem Hause Nassau-Dillenburg, an der anderen Frauenfigur steht der Name Sophia-Elisabeth. Sophia-Elisabeth war eine weitere Herzogin zu Braunschweig-Lüneburg und starb 1676 in Lüchow.

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An einer anderen Stelle wurde ein sehr großer Feldstein zu einem Denkmal für den Distriktbaumeister Lietzmann aus Salzwedel umgestaltet, der zu napoleonischer Herrschaftszeit „mit ungeheurer Tatkraft“ bereits eine Woche nach dem verheerenden Stadtbrand im Jahr 1811 den Neubau einleitete und plante, sodass bereits nach einem Jahr der Neubau des Stadtzentrums in einheitlicher Fachwerkbauweise und einem durchdachten rechtwinklig angelegten Straßensystem mit Querverbindungen abgeschlossen war.

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Gedenkstein für Baumeister Lietzmann aus Salzwedel.

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Diesem Baumeister Lietzmann ist es also zu verdanken, dass das Städtchen Lüchow heute so einen strukturierten und netten Eindruck als gepflegte Fachwerkstadt und Teil der touristisch interessanten „Deutsche Fachwerkstraße“ macht, durchzogen vom Fluss Jeetzel mit mehreren Brücken und vielen Seitengängen, die die Parallelstraßen verbinden.

Hier folgen noch einige weitere Ansichten vom Amtsturm, dem Wahrzeichen der Stadt Lüchow:

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Ganz nah dran …

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…mit Blick auf die Stadt Lüchow.

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(*Woher ich das alles weiß? Von einer Informationstafel, die an einem Gebäude am Rand des Parks angebracht ist …allerdings steht auf der Tafel „Otto II.“, das war aber „Otto V.“, mit dem Anna verheiratet war … das Bild von Anna am Anfang stammt auch daher):
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