Schneeglöckchen am Waldrand

Schneeglöckchen sind die ersten Frühlingsboten. Schneeglöckchen in der Natur sind selten geworden, sind besonders gefährdet und stehen unter Naturschutz, twittert der Nabu.

Schneeglöckchen.pptx

Am Waldrand gegenüber meines Hauses hat sich ein Schneeglöckchen aus dem Laub des Vorherbstes hervorgekämpft. Eine starke Persönlichkeit!

Schneeglöckchen2

 

Crowdfunding: Förderung der beruflichen Bildung von Geflüchteten

Dannenberg.
Der Verein Wendland Institut für berufliche Bildung und Kommunikation, kurz W-IBKO e.V. , sucht in einer Crowdfunding-Kampagne über die Bank VR Plus Altmark-Wendland e.G. Unterstützer zur Ausstattung einer Schneiderwerkstatt in der Dannenberger Innenstadt mit einer Industrienähmaschine, einem Schneidertisch und einer professionellen Bügelstation, um jungen in den Landkreis Geflüchteten, die bereits Erfahrungen im Schneiderhandwerk besitzen, eine Ausbildung zum Schneider zu ermöglichen.

Dazu sollen in dem Projekt vorhandene Fähigkeiten weiter ausgebaut und zusätzliche Fertigkeiten vermittelt werden, sodass die Beteiligten dann in Form einer später anschließenden formellen Ausbildung einen besseren Zugang zum Arbeitsmarkt haben.

Die Crowdfunding-Kampagne läuft noch bis zum 25.2.2018.

Modellprojekt Regiobranding – Workshops zum aktiven Mitmachen

Wendland.
Die Region Wendland und ein Teil des benachbarten Landkreises Ludwigslust-Parchim gehören noch bis 2019 zu einem Bundesforschungsprojekt „Regiobranding“, in dem untersucht werden soll, wie Kulturlandschaften und deren Besonderheiten herausgestellt werden können, welchen Beitrag die Besonderheiten für das Image der Region und das Selbstverständnis in der dortigen Bevölkerung leisten können und wie letztlich eine Identitätsförderung umgesetzt werden kann.

In sieben Arbeitspapieren wurden die bisherigen Ergebnisse zusammengefasst:

-Bevölkerungsbefragung zur Kulturlandschaft
Regiobranding_Arbeitspapier01b_Bevoelkerungsbefragung-zur-Kulturlandschaft
-Akteurskonstellationen und Cultural Markers in den Fokusregionen
Regiobranding_Arbeitspapier02_Akteurskonstellationen-und-Cultural-Marker
-Engagement und Bewegungsräume in den Fokusregionen
Regiobranding_Arbeitspapier03_Engagement-und-Bewegungsraeume
-Zahlungsbereitschaft und Lebensqualität in den Fokusregionen
Regiobranding_Arbeitspapier04_Zahlungsbereitschaft-und-Lebensqualitaet
-Landnutzungen und Landschaftselemente in den Fokusregionen
Regiobranding_Arbeitspapier05_Landnutzung-und-Landschaftselemente
-Landbedeckungs-/Landnutzungsveränderungen 1990-2012 in den Fokusregionen
Regiobranding_Arbeitspapier06_Landnutzungsveraenderungen
-Analyse Bau- und Siedlungsentwicklung in den Fokusregionen
Regiobranding_Arbeitspapier07_Bau-und-Siedlungsentwicklung_0

In der nächsten Runde soll das Wissen über die Region auf einer gemeinsamen interaktiven Online-Plattform zusammengetragen werden, und dabei wird eine rege Beteiligung der Bevölkerung begrüßt.

Im Frühjahr und Sommer 2018 werden vier Workshops angeboten, in denen sich Interessierte vernetzen und fortbilden können. Bis zum Herbst soll dann das geplante Online-Portal mit Geschichten, Interviews und Fotos oder Videos gefüllt sein.

Der erste Workshop findet am Donnerstag, den 8. März 2018 von 14:00 bis 19:00 Uhr statt. Der Ort steht noch nicht fest und wird demnächst bekanntgegeben.

Möglichkeiten zur Anmeldung:

telefonisch 03871/7226010
per Mail: regiobranding@lup.de

Nähere Informationen auf der Website des Projekts: http://www.luechow-dannenberg.de/home/mein-landkreis/regiobranding.aspx

Das Seniorenheim St. Georg in Lüchow

Lüchow.
Alt werden ist nichts für Feiglinge – so heißt ein gängiges Sprichwort, das gerne von Prominenten zitiert wird. Da müssen wir wohl alle ganz schön mutig sein, denn eins ist sicher: wohl die allermeisten von uns werden einmal alt. Gerade in Zeiten des demografischen Wandels, in denen der Anteil der alten Menschen im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung zunehmen wird, stellt sich dann die Frage: was ist, wenn man sich nicht mehr so gut selbst helfen kann? Schön, wenn man dann in einer Großfamilie wohnt, wo es selbstverständlich ist, dass sich die Jungen um die Alten kümmern, sie umsorgen und pflegen. So wie es früher üblich war. Aber aus verschiedenen Gründen können oder wollen sich die Jungen heute nicht mehr um die Eltern oder Großeltern kümmern. Glücklicherweise gibt es für diese Fälle die Institutionen der Altenheime oder – wie es politisch korrekter heißt: der Seniorenheime.

Eins dieser Heime in Lüchow ist das Altenheim St. Georg, das 1972 gegründet wurde. Träger des Heims ist ein eingetragener Verein, dem die evangelischen Gemeinden im Landkreis angehören. Siebzig Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter vierzig Pflegekräfte, kümmern sich um das Wohlergehen der etwa 84 Bewohnerinnen und Bewohner. Vorvergangene Woche war ich zu einem Besuch im Seniorenheim St. Georg und durfte einige Fotos machen.

Das Heim ist nach dem christlichen Märtyrer Georg benannt, der zu den vierzehn Nothelfern gehört, das sind heilig gesprochene Männer und Frauen aus dem zweiten bis vierten Jahrhundert. Der Sage nach tötete Georg einst einen Drachen, um eine Jungfrau zu retten, die der Drache von der Bevölkerung forderte. Die Tötung des Drachen wird als Symbol für die Beseitigung „des Bösen“ gesehen. Daher gilt Georg auch als Schutzheiliger für viele Länder, Kirchen, Stadtteile (z.B. in Hamburg) oder eben auch Institutionen wie das Altenheim in Lüchow.

DSCN0950

Rechts an der St. Johannis-Kirche vorbei gelangt man zum St. Georg-Heim.

DSCN0974

Ein – Anfang Februar! – schon blühender Strauch steht neben dem Eingang.

DSCN0953

Eine Sitzecke rechts neben dem Heim lädt an wärmeren Tagen zum Ausruhen und zum Plausch ein.

DSCN0954

Hier ist der Eingangsbereich des ebenerdigen Gebäudes.

Weiterlesen

Bieterrunde und Info-Tag der SoLaWi Volzendorf

Volzendorf.
Die Solidarische Landwirtschaft in Volzendorf – seit Frühjahr 2016 aktiv – bietet eine Info-Veranstaltung in der Schützenklause in Volzendorf am 18.2.2018 von 14:00 bis 16:00 Uhr an. Interessenten können sich hier informieren und/oder auch gleich dem Verein beitreten. Nähere Informationen hier.

Übersicht über die SoLaWi-Betriebe im Landkreis und angrenzenden Regionen

Hier findet ihr eine Übersicht über die Betriebe im Landkreis und angrenzenden Regionen, die eine Kooperation mit Verbrauchern über das Konzept der Solidarischen Landwirtschaft anbieten.

Gebotstag Solidarische Landwirtschaft des Vereins Landwende

Lüchow.
Der Verein Landwende e.V. richtet am 25.2.2018 ab 15:00 Uhr seinen ersten Gebotstag zur Teilnahme am Wirtschaftsjahr 2018 im Ratskeller Lüchow aus. Wer Interesse hat, den Gedanken der Solidarischen Landwirtschaft – also der gegenseitigen Unterstützung von Erzeugern und Verbrauchern landwirtschaftlicher bzw. gärtnerischer Produkte – zu unterstützen, kann dann seinen Vertrag unterzeichnen. Der Abholort für den wöchentlichen Anteil an der Ernte des Vereins ist die Burgstraße 5 in Lüchow.

Seht dazu – bei Interesse – auch diesen informativen Kurzfilm vom Verein Landwende auf youtube zu Solidarische Landwirtschaft.