Regiobranding Wendland/Griese Gegend

Dömitz.
Bereits seit 2015 untersucht ein Forschungsprojekt mit der Bezeichnung „Regiobranding“ der Leibniz Universität Hannover die Wahrnehmung der Kulturlandschaften „Wendland“ = Landkreis Lüchow-Dannenberg und „Griese Gegend“ = Teil vom Landkreis Ludwigslust-Parchim durch die Bevölkerung, um anschließend daraus einen Nutzen für die Verbesserung des öffentlichen Interesses für diese Regionen ziehen und Voraussetzungen für eine weiterführende touristische Vermarktung schaffen zu können.

Die beiden Landkreise grenzen im Nordosten Niedersachsens bzw. im Südosten Mecklenburg-Vorpommerns aneinander, waren aber bis 1989 durch den „Eisernen Vorhang“ voneinander getrennt. Die Bevölkerung der beiden Landkreise entwickelte sich über eine Menschengeneration getrennt unter verschiedenen wirtschaftlichen, politischen und sozialen Bedingungen. Verbindendes Element zwischen beiden Landkreisen war und ist aber die Elbe mit ihren teilweise kilometerbreiten Auen, den Überschwemmungsfeldern links und rechts des viertgrößten deutschen Flusses. Die Landschaft dort ist Teil des Urstromtals der Elbe.

Ich bin im Wendland geboren und in einer Zeit aufgewachsen, in der die beiden deutschen Staaten getrennt waren. Für unsere Generation war die Welt hinter der Elbe unerreichbar. Oft standen wir am Ufer in Hitzacker und starrten hinüber. Weit hinten konnte man einige Häuser sehen, Menschen aber nie. Nur die Patrouillenboote des DDR-Grenzschutzes mit ihrer Besatzung sahen wir vorbeifahren.

Gestern am Donnerstag aber bin ich von Hitzacker aus mit dem Auto an der Elbe entlang gefahren.

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Elbufer bei Wussegel.

Über Wussegel kam ich nach Dannenberg und bog nach links Richtung Dömitz ab. Bald schon sah ich die große Dömitzer Brücke über die Elbe – und dann fuhr ich hinüber und entdeckte auf der anderen Seite das große braune Schild: An dieser Stelle waren Deutschland und ganz Europa bis 1989 getrennt.

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Zum Gedenken: Hier waren Deutschland und Europa bis zum 7. Dezember 1989 um 10:00 Uhr geteilt

Bis 1989 war Deutschland hier zu Ende, aus Sicht Westdeutschlands und aus Sicht Ostdeutschlands.

Aber jetzt fuhren auf der Elbe keine Patrouillenboote, sondern große Frachtschiffe. Und Deutschland war hier nicht mehr zu Ende.

 

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Rückblick zur Dömitzer Brücke. Darunter fließt die Elbe.

Und schon wenige hundert Meter hinter der Brücke ging es rechts nach Dömitz. Ich war jetzt in der „Griesen Gegend“. So wird der Teil des Landkreises Ludwigslust-Parchim nahe der Elbe seit Jahrhunderten genannt. Ich allerdings hatte noch nie etwas von der „Griesen Gegend“ gehört. Für mich war der Begriff völlig neu.

Ins Dömitzer Alte Rathaus hatte der Silberfuchs-Verlag zu einem Kreativ-Workshop als Auftakt-Workshop von insgesamt vier geplanten Arbeitskreisen eingeladen. Der Silberfuchs-Verlag, ansässig im Landkreis Ludwigslust-Parchim und spezialisiert auf Wissensvermittlung über Medien, hat die Aufgabe übernommen, für das Projekt „Regiobranding“ ein multimediales  Internet-Portal einzurichten. Bis Ende 2018 sollen auf der Wissens-Plattform Geschichten, Videos, Fotos, Interviews über die Geschichte der beiden Kulturlandschaften, deren Natur, Menschen, Tiere, Siedlungsformen, Traditionen, Sagen und Siedlungsformen abrufbar sein.

Viele Wissenschaftler nicht nur der Leibniz Universität Hannover, sondern auch der Universität Hamburg und der Universität Greifswald haben sich im Rahmen des Projekts mit Kultur, Geschichte und Natur der beiden benachbarten Landstriche auseinandergesetzt, Dissertationen wurden geschrieben, Datenbanken mit Forschungsberichten gefüttert. Nun aber sollten die wissenschaftlichen Ergebnisse durch das Wissen der in der Region lebenden Menschen ergänzt und abgerundet werden. „Citizen Science“ nennt sich das in der Sprache der Wissenschaft: also das Wissen der Bürger nutzen. Wissenschaft einerseits für die Wissenschaftler, das Vermitteln von erlebtem Wissen in lebendiger Form für interessierte Bürger andererseits – deshalb berücksichtigt das Projekt beide Seiten.

Finanziert wird das gesamte Projekt, also auch die Tätigkeit des Silberfuchs-Verlags als Editor des Portals, durch Bundesmittel, bereitgestellt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Im Konferenzsaal des Rathauses hatten sich von beiden Landkreisen etwa dreißig Teilnehmer zusammengefunden.

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Blick in den Sitzungssal mit ca. 30 Teilnehmenden. Rechts hinten Corinna Hesse und Antje Hinz vom Silberfuchs-Verlag als Moderatorinnen des Workshops.

Nach einer kurzen Ansprache vom Dömitzer Bürgermeister Bode übernahm Corinna Hesse, Mitinhaberin des Silberfuchs-Verlags, die Moderation des Workshops, unterstützt durch ihre  Verlagspartnerin Antje Hinz.

Von den beiden Landkreisen waren in leitender Funktion Dagmar Schulz, Fachdienstleiterin Fachdienst Jugend, Familie, Bildung im Landkreis Lüchow-Dannenberg und Joachim Müller, Fachdienstleiter Fachdienst Regionalmanagement und Europa im Landkreis Ludwigslust-Parchim anwesend, die nach einigen Begrüßungsworten  die erhoffte Funktion des angestrebten Portals aus ihrer Sicht verdeutlichten: In den Fokusregionen sollen die Ergebnisse der Wissenschaftler genutzt werden, aber neben den wissenschaftlichen Ergebnissen soll in das Portal auch das Wissen von professionellen und ehrenamtlichen Kennern der Regionen einfließen. Man möchte vom Abstrakten hin zur Praxis, mit dem Portal etwas Anfassbares bekommen, um die Kostbarkeiten der Regionen nach außen zu tragen und damit die Attraktivität nach außen zu stärken.

Mit Hilfe einer Power-Point-Präsentation erläuterte Frau Hesse Absicht, Vorgehensweise und Ziele des Workshops, dem drei weitere Workshops im Frühjahr und Sommer folgen sollen.

Übergeordnetes Thema sollte die Suche nach regionaler Identität sein: Warum wohnen die Menschen gerade in diesen Gegenden, was verbindet sie mit den Regionen und was hat sie durch das Bewohnen dieser Regionen geprägt – was ist „Heimat“?

Davon abgeleitet waren die interessierten Teilnehmer gebeten, ihr Wissen über Museen, Landschaft, Kultur, Sprache und Geschichte(n) abzugeben und zu sammeln: welche Geschichten, Märchen, Sagen kennen sie, welche speziellen Orte haben eine Bedeutung, wie haben die Menschen der Regionen ihre Landschaft gestaltet, welche Schätze und historischen Zeugnisse kennen sie?

Die Darlegung der Ziele und der angestrebten Zielgruppen schloss die einführende Präsentation von Corinna Hesse ab. Mit dem gesammelten Wissen soll ein Webportal gefüttert werden, auf dessen Oberfläche eine Leitfigur in Form von Storytelling, also in unterhaltsamer Weise, durch die Themenwelt führen soll.

Diese Leitfigur muss noch gefunden bzw. entwickelt werden. Es kann sich dabei um menschliche oder tierische Wesen, um Steine, Pflanzen oder künstliche Figuren handeln. Frau Hesse zeigte verschiedene Beispiele von Leitfiguren auf anderen regionalen Portalen, unter anderem ein sprechender „Backstein“ namens „Bruno Backstein“ auf dem Wismarer Portal, der in animierter Form die Geschichte der Backsteingotik Wismarer Gebäude erzählt.

Die oberflächlichen, in unterhaltsamer Form dargebotenen Informationen sollen auf dem Portal dann in einer vertieften Ebene durch wissenschaftliche Informationen aus den Forschungsergebnissen der Universitäten ergänzt werden. Auf der Plattform sollen Nutzer Fragen eingeben können, die dann durch Expertenwissen beantwortet werden. Auf einer interaktiven Landkarte sollen interessante und wichtige Orte mit weiterführenden Informationen angeklickt werden können. Zur Betreuung des Portals wird der Aufbau je eines Reaktionsteams in den beiden Landkreisen angestrebt.

Die Vorstellung des eingerichteten und gefüllten Webportals soll im November 2018 im letzten Workshop der insgesamt vier Workshops erfolgen.

Der zweite Workshop, an dem interessierte Bürger teilnehmen können, ist für den 18.4.2018 geplant.  In ihm sollen konkrete Geschichten erzählt, gesammelt und aufgezeichnet werden. Dazu werden verschiedene Schreibtechniken vermittelt und eingesetzt. Der dritte Workshop wird am 12.6.2018 mit dem Thema „Prototyping“ stattfinden. Außerdem werden im Mai zwei Medienworkshops an je einer Schule in Dannenberg und Malliß durchgeführt.

Zurzeit noch nicht geklärt ist, wie das Portal nach Abschluss des Forschungsprojekts „Regiobranding“ fortgeführt wird und wer das übernehmen könnte. Die beiden Vertreter der Landkreise brachten aber zum Ausdruck, dass sie diese Frage lösen würden.

Nachdem die Ziele des Workshops und des gesamten Projekts vorgestellt worden waren, begann die inhaltliche Arbeit zu drei Hauptthemen:

Unsere Landschaft

Unsere Dörfer

Unsere Sprache

Die Moderatorinnen des Silberfuchs-Verlags hatten zu den drei Themen jeweils Spezialisten eingeladen, mit denen sie vor dem Publikum Gespräche führten, um die Themenbereiche den Teilnehmern inhaltlich nahe zu bringen.

Die ersten Gesprächspartner von Corinna Hesse waren Franz Höchte vom Dezernat Öffentlichkeitsarbeit Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue und Holger Belz vom Archezentrum Amt Neuhaus.

Zum Thema Unsere Landschaft Landschaft verwies Franz Höchte auf das Alleinstellungsmerkmal des Elbtalaue Biosphärenreservats, das sogar von der UNESCO „geadelt“ worden sei.  Die biologische Vielfalt, die sich auch gerade durch die Existenz der ehemaligen Grenze zwischen den beiden deutschen Staaten in dem Gebiet halten konnte, sei einmalig.

Interessant war die Anmerkung Höchtes, dass die Einheimischen manchmal erst durch auswärtige Besucher, die die Einmaligkeit der Landschaft als etwas Neues und Unerwartetes umso bewusster wahrnehmen und ihr daher viel mehr Wertschätzung entgegenbringen als die Einheimischen, wieder einen anderen Blickwinkel auf ihre Heimat erfahren.

Holger Belz berichtete von Hofbesitzern, die bewusst alte Haustierrassen, die sonst vom Aussterben bedroht wären, pflegen und heranziehen, damit auch die heimische Küche bereichern und touristische Angebote unterbreiten. Eine kleine Geschichte machte deutlich, in welcher Form das Portal bereichert werden könnte. Belz, der aus einem südlicher liegenden Bundesland stammt, wanderte einmal durch die Göhrde, dem größten niedersächsischen Mischwald, der im Wendland liegt, und stieß mitten im Wald auf einen Pfad mit Kopfsteinpflaster. Zunächst erklärte er sich das selbst mit einem wohl alten Handelsweg durch den Wald, erfuhr dann aber später in einem Gespräch mit einem einheimischen Dannenberger den wahren Grund für die Kopfsteinpflasterung: die Göhrde war in alten Zeiten Jagdgebiet für die deutschen Kaiser, und um etwas Abwechslung für die Jäger zu bieten, hatte man Muffelwild aus Korsika angesiedelt. In Korsika leben die Mufflons aber auf felsigem Untergrund und wetzen dort ihre Klauen ab. Nun ins sandige deutsche Waldgebiet versetzt, fehlte dem Wild die Möglichkeit der Klauenpflege und das führte zu schmerzhaften Verwachsungen. Deshalb hatte man dann Kopfsteinpflaster im Wald verlegt, damit die Tiere an den Steinen ihre Klauen abwetzen konnten.

Gesprächspartnerin von Corinna Hesse zum Thea „Unsere Dörfer“ war dann Ilka Burkhardt-Liebig vom Rundlingsverein im Wendland. Ilka Burkhardt-Liebig stammt aus einer Region in der Nähe von Oldenburg. Zusammen mit ihrem Partner überlegte sie mit zunehmendem Alter: „Wo wollen wir sterben?“, und beide entschieden sich, ins Wendland überzusiedeln.

Im Gespräch mit Corinna Hesse gab Ilka Burkhardt-Liebig dann ihre fundierten Kenntnisse über “Rundlinge“ kund. Die wendländischen Rundlinge seien in ihrer Ursprungsform gar nicht rund, sondern hufeisenförmig gebaut worden, also mit einer offenen Flanke. Nicht jedes Dorf, das sich weltweit als Rundling bezeichne, sei daher im strengen Sinne ein „Rundling“. Viele ursprüngliche Rundlinge im Landkreis seien nach Bränden, die schnell wegen der Strohdächer ganze Dörfer niederbrennen ließen, gar nicht wieder in Form des Rundlings, sondern als Straßendörfer wiederaufgebaut worden.

Heute würde es im Wendland noch ca. 95 Rundlinge in der ursprünglichen Form geben. Typisch für die wendländischen Rundlinge sei auch, dass eine Kirche, wenn es sie denn gäbe, nie innerhalb des Dorfes, sondern außerhalb gebaut worden sei. Ein bedeutendes Rundlingsdorf im Wendland sei Lübeln, in dem auch das Wohnhaus des wichtigen wendländischen Chronisten Johann Parum Schultze steht, der als einer der sowieso sehr wenigen Chronisten in draväno-polabischer Sprache geschrieben habe, weshalb seine schriftlichen Überlieferungen eben auch ein bedeutendes sprachliches Zeugnis seien. Draväno-Polabisch ist ein Dialekt der polabischen Sprache, der speziell im Wendland gesprochen wurde, heute aber vergessen ist. Schultze lebte in Süthen bei Küsten, sein Wohnhaus wurde dann später abgebaut und originalgetreu im Museumsdorf Lübeln wieder aufgebaut.

Die runde Form der Rundlinge werde oft mit einer „Verteidigungsstellung“ erklärt. Das sei aber wohl ein wenig wahrscheinlicher Grund gewesen, da ja alle Häuserfronten zu einer Dorfmitte gezeigt hätten, was ja eher für eine größere Verletzlichkeit sprechen würde. Rundlinge würden auch nie an einer der Hauptverkehrswege gelegen haben, sondern immer ein oder zwei Kilometer abseits davon.

Zum dritten Thema des Workshops, „Unsere Sprache“ trug Hartmut Brun von der Johannes-Gillhoff-Gesellschaft als Experte für Märchen und Sagen interessante Informationen vor, zum Beispiel, woher der Ausdruck „Griese Gegend“ wohl stammt. Nach der letzten Eiszeit floss mit dem Schmelzwasser das größere Geröll aus der Gegend ab, und in der Griesen Gegend kam nur der Sand an und blieb liegen. So entstand zum Beispiel die größte Binnenlanddüne in Europa, Klein Schmölen bei Dömitz.

Da der Boden aus hauptsächlich Sand bestand, konnten die Bauern keine großen Ernteerträge erzielen. Sie verdingten sich daher auf mecklenburgischen Gütern, wo sie eine graue Arbeitstracht trugen. Auf Plattdeutsch heißt grau dann „gries“. Außerdem bedeutet „gries“ auch „arm“ oder „kärglich“. Auf die Frage von Corinna Hesse, ob es denn beim Plattdeutschen Verbindungslinien zwischen dem Wendland und der Griesen Gegend gäbe, antwortete Hartmut Brun verschmitzt: „Wenn man auf einer gedachten Landkarte das Wendland in der Mitte der Elbe rüberklappt auf die Griese Gegend, sind beide Landkreise identisch.“ Was wohl bedeuten soll, dass es kaum Unterschiede gibt.

Während der drei Gesprächsthemen protokollierten zwei Personen mit. Ellen Backes zeichnete professionell auf einem vorbereiteten Plakat, und Antje Hinz schrieb wichtige Stichworte auf Moderationskarten und pinnte sie an eine Stellwand. Zu Ende der Gespräche waren somit zu den drei Themen bereits in zweifacher Form Visualisierungen parallel angefertigt worden.

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Hier zeichnet und malt Ellen Backes parallel zum Gespräch zwischen Corinna Hesse und Ilka Burkhardt-Liebig zum Thema „Unsere Dörfer“ auf, was sie aus dem Gespräch wahrnimmt.

Nach den Einführungsgesprächen mit den vier Experten sahen die Stellwände mit den auf Moderationskarten mitprotokollierten Informationen so aus:

Nun wurden die Stellwände in drei verschiedene Räume gestellt, je Thema ein Raum. Die dreißig Teilnehmer sollten sich um die Stellwände stellen und weitere Ideen zu den Leitthemen nennen. Dafür hatte jede Gruppe fünfzehn Minuten Zeit. Nach Ablauf der fünfzehn Minuten sollte die Gruppe dann in den nächsten Raum zum nächsten Thema gehen. So sollte erreicht werden, dass alle zu jedem Thema reflektieren und sich äußern konnten. Die Ideen zu den Themen wurden dann wieder von Helferinnen stichwortartig auf Kärtchen geschrieben und angepinnt. Gleichzeitig zeichnete Ellen Backes weiter und versuchte, die aufgeschnappten Ideen zeichnerisch umzusetzen.

Diese Moderationsmethode nannte sich „World-Café“. Hier sind auch „verrückte“ Ideen gestattet und erwünscht.

Nach drei Stunden gegen 18:00 Uhr waren die Stellwände restlos voll, so viele Ideen waren aufgezeichnet worden. Und auch die lebendigen und anschaulichen Mind Maps von Ellen Backes füllten die großen Plakatflächen.

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Stellwand-Zustand zum Thema „Unsere Landschaft“ nach Ende des „World-Cafés“.

 

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Stellwand-Zustand zum Thema „Unsere Sprache“ nach Ende des „World-Cafés“.

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Hier werden noch eifrig Informationen zum Thema „Unsere Dörfer“ gesammelt.

Die Moderatorinnen stellten zum Abschluss alle Stellwände zusammen, sodass die Fülle der visualisierten Anregungen noch einmal für alle sichtbar und deutlich wurde.

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Hier sind alle drei Plakate, die während der Gespräche über die drei Themen von Ellen Backes angefertigt wurden, noch einmal zusammengestellt worden.

Als Beispiel das fertige Plakat zum Thema „Unsere Sprache“:

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Thema „Unsere Sprache“.

Und weil die Plakate so schön geworden sind, hier auch die Zeichnungen zu den anderen beiden Themen:

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„Unsere Dörfer“

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„Unsere Landschaft“

Im Nachgang des Workshops werden die Moderatorinnen nun die Ergebnisse aufzeichnen, ordnen und auf einer Plattform veröffentlichen. Die Teilnehmer werden per E-Mail nach Einrichtung der Plattform und Zugriffsmöglichkeit unterrichtet.

Zum Abschluss verteilten die Moderatorinnen des Workshops noch einmal zwei Kärtchen an jeden Teilnehmer mit der Bitte, auf jede Karte eine Idee für den Titel des Online-Portals mit dem gesammelten Wissen des Projekts „Regiobranding“ zu notieren.

Mir hat der Workshop gut gefallen. Alles war gut vorbereitet und organisiert. Die Moderationsmethode World-Café war wirklich ertragreich und hat Spaß gemacht. Es war lebendig, interessant, und viele neue Kontakte  wurden geknüpft. Jetzt bin ich auf den zweiten Workshop am 18.4.2018 gespannt: Storytelling. Unter Anleitung geht es um kreatives Schreiben mit Unterstützung von Interviews, Medienproduktion und grafischer Visualisierung. Zufrieden verließ ich das Rathaus; jetzt war es schon dunkel geworden.

 

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Altes Rathaus Dömitz am Abend.

 

 

 

 

 

 

 

 

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