Finanzielle Landpartie

Die Kulturelle Landpartie ist einfach zu kurz. Noch nicht mal vierzehn Tage. Wie soll man das alles schaffen, als Berufstätige? Man hetzt ja nur noch. Und dann noch alles andere dazu: im Stones-Fan-Museum tritt morgen Albert Lee auf. Heute und morgen war/ist Flohmarkt. Dann heute – Pfingstsonntag – und morgen noch der Pfingstmarkt in Satemin. Und die Mützingenta in Mützingen. Und am 25. Mai der Sommer-Shopping-Abend der IHG Lüchow. Am 1. Mai war der Kiekemarkt in Trebel. Geldausgeben im Wonnemonat Mai ohne Ende?

Warum dauert die Kulturelle Landpartie eigentlich nicht länger und wird gestreckt oder findet an mehreren Terminen im Jahr statt? Beziehungsweise warum findet alles auf einmal statt? Wer auf der Kulturellen Landpartie und den angedockten Veranstaltungen war, hat doch am 25. Mai kaum noch Geld für den Shopping-Abend.

Ganz ehrlich: die kunsthandwerklichen Angebote auf der KLP und dem Pfingstmarkt und Co. sind supertoll, aber auch teuer. Es ist Handarbeit, und Handarbeit soll gewürdigt und bezahlt werden, aber wer trägt hier auf dem Land einen Hut für 169.– € oder eine Tasche für 144.– €? Eine Halskette kostet über 100.– €, Tonfiguren 150.– € oder so, Dekoartikel ohne Ende. Und die Kunst-Handwerker kommen ja teilweise noch nicht einmal aus dem Landkreis, sondern aus ganz Deutschland. Sollte man den kunsthandwerklichen Teil einer Landpartie im Wendland nicht auf Kunst-und andere Handwerker aus dem Landkreis und auf deren Produkte beschränken? Was meint ihr?

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