Rehkitzsuche

Bald beginnen die Landwirte mit der Ernte und fahren mit ihren Mähmaschinen auf die Felder.

Oft liegen Rehkitze versteckt im Getreide oder Gras – und werden von den Bauern auf ihren hohen Sitzen auf den Maschinen übersehen. Und getötet. Zerschreddert.

Der Bremer Landwirtschaftsverband hat nun ein Projekt gestartet, für das freiwillige Rehkitzsucher gesucht werden. Die Rehkitzsucher gehen vor dem Mähvorgang zusammen mit einem Jäger über die Felder und halten nach Rehkitzen Ausschau. Wird eins gefunden, reibt sich der Jäger die Hände mit Erde ein und fasst das Rehkitz nur mit Grasbüscheln in den Händen an.

Denn Kitze haben noch keinen eigenen Geruch und nehmen daher den Menschengeruch an. Die Mutter würde es daraufhin verstoßen.

Also kein Rehkitz selbst mit den Händen anfassen!

Ich finde dieses Projekt gut. Gibt es etwas Ähnliches im Wendland???

2 Gedanken zu „Rehkitzsuche

  1. Neulich hörte ich im Radio, dass die Dithmarscher Bauern sich zusammengetan haben, um Drohneneinsätze zu finanzieren. Aus der Luft werden die Kitze leicht entdeckt und können dann zielgerichtet in Sicherheit gebracht werden. Das war das erste Mal, dass mich ein Argument für Drohnen überzeugt hat. Und die Bauern aus Dithmarschen haben meine Hochachtung. Das Land gibt ein bisschen Taschengeld dazu. Feine Sache, finde ich.

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    • Danke, Stefanie! Ja, an einen Drohneneinsatz habe ich gerade heute morgen auch noch gedacht! Das wäre doch das einfachste! Wer soll denn durch die großen Getreidefelder laufen? Die sind doch heutzutage einfach viel zu riesig, bei der industrialisierten Landwirtschaft! Drohneneinsätze würde ich mitfinanzieren!

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