1. Fair- und Regionalmarkt in Trebel

In Trebel fand am 7.Oktober der erste Fairmarkt im Apfel-Kultur-Garten mit regionalen Erzeugern statt.

Am vergangenen Sonntag besuchte ich leider erst kurz vor Schluss (17:00 Uhr) den Fairmarkt auf dem Gelände des Apfel-Kultur-Gartens in der Nemitzer Straße in Trebel.

Motto des Marktes: „Lasst uns die Welt fair-rücken!“ – so stand es auf den Werbeplakaten.

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Der erste Fair- und Regionalmarkt fand auf dem Hof des Apfel-Kultur-Gartens in Trebel statt.
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Viele Stände, Pavillons, Buden zeugten vom Interesse regionaler Erzeuger*innen an diesem neuen Markt.

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Das war der erste Stand rechts, hier begann ich meinen Rundgang. Die Standinhaberin fertigt – wie das Banner im Hintergrund andeutet – Räucherwerk: Stäbchen, Pyramiden und ähnliches, um guten Duft zu verbreiten, aber auch um lästige Quälgeister wie Mücken abzuwehren, wie man an diesem Beispiel – „Kräuterwehr“ genannt – erkennen kann:
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Am Nachbarstand wiederum gab es etwas für Ess- und Kochfans: Relishes, Chutneys, Öle und Soßen, Salz aus Kräutern, Fruchtaufstriche, Essig, Honigvariationen  – Claudia Hoffers fertigt in ihrer „Genusswerkstatt“ aus Tannenspitzen, Robinienblüten, Zwiebeln, Pflaumen, Rote Bete und anderen Naturgeschenken raffinierte Zutaten für eine abwechslungsreiche Küche.

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Dieser nette Herr aus Woltersdorf betreibt das Imkern als Hobby und hat – wie auch die Tischfläche zeigt – die Produkte seiner Bienenvölker sehr gut absetzen können:

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Hier freuen sich zwei vom Bio-Hof Busch über den ebenfalls fast leergeräumten Tisch:

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Der Apfelverein Lemgow/Woltersdorf (Adresse: Volzendorf 13, Lemgow) war mit vielerlei Apfelsorten vertreten:

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Die Bohlsener Mühle warb mit dem jetzt so modernen Dreier-Slogan (drei knackige Worte hintereinander…), hier mit drei Vs:

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Der Verein Landwende aus Lüchow bot unter anderem Apfelsaft an, gewürzt mit Minze, Sellerie, Melisse oder Salbei:

 

Dieser junge Mann warb fröhlich für sein Produkt „Veganica„, eine Pesto-Creme aus 100% natürlichen Zutaten – und tat auf seinem T-Shirt kund, dass sein Ausgebranntsein von Veganica käme (hhmm – zuviel davon produziert??):

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Der Saftproduzent Völkel aus Höhbeck war natürlich bei einer solchen Gelegenheit auch vertreten:

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Interessant – weil für mich ganz neu – waren die Produkte dieses Standes von darum Bio!– die waren nämlich unter anderem aus Hanf hergestellt:

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Hanf kannte ich bisher nur als Faser für Stoffe oder als Grundlage für Drogen. Aber hier gab es Schokolade aus Hanf …

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Mehl aus Hanf, Proteinpulver aus Hanf…

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Dies war der Pavillon von „Elbwolle„:

 

Die Firma von Ute Luft kauft Wolle von kleinen Schafherden auf (damit diese nicht auf dem Kompost landen muss, denn für Halter kleiner Herden lohnt sich die Verwertung der Wolle meist nicht) und lässt daraus sehr dickes Garn herstellen.

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Aus diesem dicken Garn kann man dann mit Hilfe dieser dicken Häkelnadeln häkeln:

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oder der vom Ehemann Marcel Luft erfundenen „Nupsis“ – eine Art Umwandlung der Strickliesel-Technik – stricken:

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Das war nur eine kleine Auswahl der angebotenen regionalen und fair, also auch ökologisch hergestellten Erzeugnisse aus dem Wendland und der angrenzenden Altmark!

Das Wetter war toll, es gab leckere Sachen zu essen und zu trinken und viel zu probieren. Die Händler waren zufrieden und hoffen, dass dieser Markt seine Fortsetzung findet.

Ich wünsche viel Erfolg!

 

 

 

 

 

 

 

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