Genuss- und Kreativmarkt in Lüchow

Zum zweiten Mal stellte das „Allerlüd“ in Lüchow seine Räumlichkeiten für einen „Genuss- und Kreativmarkt“ zur Verfügung.

In einer Zeitung hatte ich eine kurze Meldung gesehen, dass am vergangenen Sonnabend, den 20. Oktober, im Gemeinschaftshaus „Allerlüd“ in Lüchow ein „Genuss- und Kreativmarkt“ stattfinden solle.

Ganz neugierig fuhr ich in die Berliner Straße, fand schnell einen Parkplatz am Straßenrand vor dem „Allerlüd“ – und hielt vergeblich Ausschau nach einem Aufsteller oder einem Banner, die auf die Veranstaltung hinwiesen.

Hatte ich mich vielleicht im Datum geirrt? Ich ging den kurzen Weg zur Eingangstür hinauf und fand glücklicherweise einen Hinweis auf den Markt: ein kleines Plakat ungefähr im DIN-A-3-Format, das in ein Fenster rechts neben der Eingangstür geklebt war.

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Innen blickte ich gleich nach dem Eintritt auf ein liebevoll gestaltetes Buffet am Tresen mit verschiedenen Kuchensorten, darunter aufwendig fabrizierte Cup Cakes und Pop Cakes:

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Ich fragte die junge Frau hinter dem Tresen, die das alles eigenhändig hergestellt hatte, nach weiteren „Genuss“mitteln auf dem Markt. Tatsächlich gab es so allerhand Leckeres:

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Marmelade und Gelee verschiedenster Fruchtsorten – und gleich an mehreren Ständen, dies ist nur ein Beispiel!

Wurst aus dem Wendland:

 

Gebäck für die Kaffeetafel:
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Umfangreicher wurde der Teil „Kreativ“ im „Genuss- und Kreativmarkt“ bedient. Verteilt auf mehrere Räume des „Allerlüd“ saßen fast nur Damen an Tischen, auf denen die wunderbarsten Produkte fleißiger Hände Arbeit ausgebreitet war.

Diese vier Damen hatten sich einen längeren Tisch geteilt, wohl um zwischendurch auch mal etwas klönen zu können.

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Gestrickte Socken, Mützen und feingehäkelte Filetdecken und Tischbänder warteten auf aufgeschlossene Kundschaft, die noch den Wert von mühevoller stundenlanger Handarbeit zu schätzen weiß. Sogar ein gehäkelter Teddy – modisch in Lila – war dabei.

Manche Handarbeitskreise fanden sich unter den zahlreichen Anbietern, zum Beispiel dieser, der den Erlös aus dem Verkauf sozialen Zwecken zukommen lassen möchte:

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Ein anderer Handarbeitskreis – der auch auf dem Kürbismarkt Platenlaase präsent war – bot unter anderem auch schon Weihnachtsdekorationen an, zum Beispiel mit allerfeinstem Garn gehäkelte Filethäkelsterne.

 

Auch für die Kleinsten waren niedliche Sachen dabei, zum Beispiel diese hübschen Babyschühchen:

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Hier einmal die Ledervariante:

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Modische Handschuhe:

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Miniaturnähwerke für verschiedenste Zwecke, zum Beispiel Kirschkernkissen zum Muskelerwärmen, Nadelkissen, Handytaschen, Dekoblumen….

 

Aufwendige, sorgfältig genähte Patchworkdecken und -kissen:

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Gewalkte Kinderkleidung:

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Ich kann hier gar nicht alles zeigen, so viele weitere schöne mit viel Mühe handgearbeitete Sachen wurden auf dem Genuss- und Kreativmarkt dargeboten!

Was mir ehrlich gesagt für die fleißigen Standinhaber leid tat, war, dass der Genuss- und Kreativmarkt so schlecht vermarktet worden war und entsprechend wenig Publikumsbesuch  anzog.

Kein Aufsteller vor dem Allerlüd machte Passanten auf den Markt aufmerksam, eine kleine Anzeige in der örtlichen Zeitung – das steht in keinem Verhältnis zu der Mühe, die sich die kreativen Standinhaber bei der Ausgestaltung des Marktes gegeben haben. Als ich an den Ständen entlangging, so gegen halb eins, war ich sogar die Einzige. Ich hoffe, dass am Nachmittag doch noch gut verkauft werden konnte und für die Stände nicht auch noch Standgebühr zu entrichten war.

 

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