Katrin Konert: Ein fünfzehnjähriges Mädchen wird vermisst

Seit dem 1. Janur 2001 schon wird Katrin Konert, ein Teenager im Alter von 15 Jahren aus dem Ort Groß Gaddau im Wendland, vermisst.

Zuletzt wurde sie am Abend des Neujahrstages 2001 von einer Zeugin an einer Bushaltestelle in Bergen an der Dumme (Wendland) gesehen. Katrin Konert war 1,60 m groß, schlank, trug kinnlange schwarz gefärbte Haare, trug an dem Tag eine schwarze Cordhose, eine schwarze Bomberjacke und schwarze Halbstiefel.

Sie wartete offenbar auf einen Bus, nachdem sie die Wohnung ihres damals dreißigjährigen Freundes gegen 18:50 Uhr nach einem Streit verlassen hatte. An dem Abend kam es wegen eines Nieselregens bei Eiseskälte zu überfrierender Nässe („Blitzeis“)  auf den Straßen, sodass ein Bekannter, den sie gebeten hatte, sie nach Hause zu fahren, sich nicht mit dem Auto auf die Straße traute.

Die Zeugin hatte beobachtet, dass sich Katrin Konert an der Bushaltestelle Neue Straße/Heckenweg in Bergen mit dem Fahrer eines dunklen BMWs mit Berliner Kennzeichen unterhielt.

Seitdem wurde Katrin Konert nicht mehr gesehen.

Die Ermittlungen der zuständigen Polizeiinspektion Lüneburg konnten den Vermisstenfall bisher nicht aufklären. Der Leiter der Ermittlungsgruppe geht demnächst in den Ruhestand.

Eine neu besetzte Ermittlungsgruppe befasst sich weiter in Kooperation mit der Operativen Fallanalyse des Landeskriminalamtes Niedersachsen mit der Aufklärung des Falls.

Um die Bevölkerung mit möglicherweise bisher unbeachteten Hinweisen stärker in die Aufklärung einbeziehen zu können, wird vom 30. Oktober bis 4. Dezember 2018 an der Bundesstraße 71 in Bergen in der Nähe der Kirche dort eine mobile Polizeiwache eingerichtet, an die sich Menschen, die möglicherweise Hinweise zur Aufklärung geben könnten, täglich in der Zeit von 10:00 bis 18:00 Uhr und dienstags sogar bis 22:00 Uhr wenden können. (s. hierzu einen Beitrag der Allgemeine Zeitung az-online)

Schriftliche Hinweise können in den an der mobilen Wache installierten Briefkasten eingeworfen werden (und natürlich in jeden anderen Briefkasten, an die Polizei gerichtet, auch).

Im Internet können Hinweise über das Portal www.bkms-system.net/katrinkonert anonym eingegeben werden.

Die Anonymität der Eingabe soll ermöglichen, über Mitwisser oder den möglichen Täter wenigstens die Leiche auffinden zu können. Denn es wird angenommen, dass Katrin Konert nicht mehr am Leben ist.

Eine Identifikation der Person, die Informationen über dieses Internetportal eingibt, ist nicht möglich.

Personalien brauchen bei dem Portal nicht eingegeben werden.

Die Polizei hofft, dass der Täter genügend Gewissen hat, wenigstens Katrin Konerts Familie ein Begräbnis der Tochter zu ermöglichen.

Der Täter dürfte nach siebzehn Jahren auch menschlich gereift sein und  dem Bedürfnis einer  Gewissenserleichterung näher gekommen sein.

Katrin Konert war fünfzehn Jahre alt. Jetzt wäre sie etwa 32.

Hier kann man Bilder von Katrin ansehen.

(Datenquelle: Bericht des „Generalanzeiger“ vom 27./28.Oktober 2018)

 

 

 

 

 

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