Weihnachtsmärkte

Als ich Sonnabendmorgen in die Bremer Innenstadt ging, sah ich, wie die Weihnachtsmarktbudenbesitzer geschäftig ihre Häuschen aufbauten.

Der Weihnachtsmarkt in Bremen wird aufgebaut – die Standinhaber sind eifrig dabei, Tannenzweige und Lichterketten zu befestigen.

Der Weihnachtsmarkt in Bremen ist einer der beliebtesten Weihnachtsmärkte in Norddeutschland und beginnt immer am Montag nach Totensonntag. In diesem Jahr dauert er somit vom 26. November bis 23. Dezember. Einen Tag vor Heiligabend werden die Holzbuden wieder abgebaut, damit die Händler dann auch in Ruhe Weihnachten mit ihren Familien feiern können.

Da Bremen auch einen Flughafen mit Kurzstreckenverbindungen nach Großbritannien, Irland und Skandinavien sowie eine regelmäßige Busverbindung ins nahe Holland hat, kommen auch viele Touristen aus dem Ausland hinzu. Regelmäßig gibt es Geschiebe und Gedränge, vor allem an den Wochenenden. Die Glühwein- und Kartoffelpufferstände sind am begehrtesten.

Im Wendland gibt es in vielen Dörfern und in den Städten wie Lüchow, Dannenberg oder Hitzacker ebenfalls Weihnachtsmärkte. Dort stehen auch nicht immer an den gleichen Stellen die gleichen Händler mit der gleichen Art von Waren wie in den Vorjahren.

Viele Kreative stricken, häkeln, sägen, kleben und basteln und verkaufen dann das SELBSTERSTELLTE!

Clenze beginnt am 1. Dezember mit dem Reigen der Weihnachtsmärkte im Wendland.

Am 1. und 2. Dezember – also Sonnabend und Sonntag – wird die Weihnachtsmarktreihe dann im Rundlingsdorf Güstritz fortgesetzt.

An jedem ersten Sonntag im Dezember – in diesem Jahr zum 19. Mal – gibt es einen ganz besonderen, weihnachtlich geschmückten Kunsthandwerkermarkt in dem Dorf Kolborn nahe Lüchow. Sogar auf dem Gelände eines Schlosses! In Kolborn gibt es nämlich ein Schloss. Ja. Kunsthandwerker führen auch ihre Handwerkskunst vor. In diesem Jahr fällt der erste Sonntag auf den 2. Dezember. Rund siebzig Aussteller werden erwartet. Eine musikalische Abrundung erfährt der Markt durch eine Gruppe von Jagdhornbläsern und den Schulchor. Zu essen und zu trinken gibt es natürlich auch etwas!

Am Wochenende 1. und 2. Dezember – also der kommende Sonnabend und Sonntag – gibt es in Dannenberg rund um die St.-Johannis-Kirche einen Weihnachtsmarkt mit geschmückten Buden, Tannenbäumen und Feuerschalen, der regelmäßig am ersten Adventswochenende abgehalten wird. Im Gemeindehaus der St.-Johannis-Kirche ist eine Modelleisenbahnanlage aufgebaut.

In Gartow gibt es noch ein Schloss, das der Grafen von Bernstorff. Am 8. Dezember findet von 14:00 bis 19:00 Uhr auf dem Schlossgelände ein Weihnachtsmarkt mit kunsthandwerklichen Produkten statt. Glühwein gibt es, Wildspezialitäten und Kleinkunst.

Am gleichen Tag, dem 8. Dezember, von 13:00 bis 20:00 Uhr leuchtet Hitzacker an der Elbe im „Adventszauber“ – mit Tannenbaum, Lichterketten und Feuerkörben und einer Vielzahl von Holzbuden und Ständen mit hübschen Angeboten zum Verschenken und Selbstbeschenken.

Beendet wird die Weihnachtsmarktreigen dann am 9. Dezember in der hübschen Fachwerkstadt Lüchow mit dem „Lichterzauber“ sowie am gleichen Tag in Bergen/Dumme.

So ist das im Wendland. Alles immer dicht zusammen: vom 1. Dezember bis 9. Dezember. Heiligabend ist am 24. Dezember.

Doch noch ein Weihnachtsmarkt nach dem 9. Dezember: in Zernien wird am 14.12.2018 ab 16:00 ein Weihnachtsmarkt veranstaltet. Anbieter schöner Dinge haben noch die Chance, teilzunehmen. Zwei Standplätze sind noch zu vergeben.






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