Silvesterlauf in Lüchow

Eine sportliche Tradition in Lüchow ist der Silvesterlauf am 31. Dezember. Mitglieder von Sportvereinen oder anderen Vereinen, Firmenmitarbeiter*innen oder einfach Einzelpersonen laufen ab 14:30 Uhr durch die Lüchower Innenstadt.

Auf Schnelligkeit kommt es gar nicht unbedingt an, vielmehr geht es ähnlich wie bei einem Marathon einfach ums Durchhalten. Ein Marathonlauf wie in großen Städten mit 42 km ist es aber nicht, aber 5 Kilometer muss man auch erst einmal schaffen! Jede/r kann mitmachen – nicht nur die Einwohner*innen des Landkreises!

Um halb zwei schon sperrt die Feuerwehr, wie immer bei solchen Veranstaltungen die treue Helferin, die Straßen und die Gehwege ab, damit Zuschauer*innen und Läufer*innen nicht durcheinander geraten und die Sportler*innen gefahrlos die Strecke ablaufen können.

Die Feuerwehr sperrt die Strecke ab.

Einzelne Läufer laufen ebenfalls schon gegen halb zwei durch die Straßen, um sich warm zu laufen oder vielleicht die Strecke kennenzulernen.

„350 Läufer*innen haben sich angemeldet“, verrät mir ein junger Feuerwehrmann. (Nachtrag: Später erfahre ich aus der Zeitung, dass es diesmal nur 309 Anmeldungen waren – im Jahr davor waren es 350.)
Die Schnellsten sind schon durch, als ich ankomme. Nun ist der Rest der Teilnehmer*innen lang auseinandergezogen. In den Neben- und Seitenstraßen der Strecke stehen nur wenige Menschen und feuern an. Aber wenigstens stehen die Feuerwehrleute Spalier.

Hier kommt eine Läufergruppe um das Rathaus herum angelaufen. Einer davon hat sich mit einem aufblasbaren „Bagel“ geschmückt.

Aber um den Marktplatz herum, dem Zentrum von Lüchow, hat sich doch eine rechte Menschenmenge versammelt und begleitet die Vorbeilaufenden auf dem Weg zum Zielband mit Anfeuerungsrufen und Gejohle.

Um den Marktplatz herum haben sich Vereinskameraden, Freunde und einfach Neugierige versammelt, um den Zieleinlauf zu verfolgen.

Glücklicherweise regnet es nicht und allzu kalt ist es auch nicht. Manche Läufer*innen haben lustige Kostüme an, worüber sich das Publikum besonders freut. Aus einem naheliegenden Café holen sich die Menschen Kaffee im Pappbecher oder eine Bratwurst. Es ist eine Art Volksfeststimmung, heute, am letzten Tag des Jahres.

Kurz zuvor habe ich noch schnell im Discounter eingekauft, und die Kassiererin erzählt mir stolz, dass sie im letzten Jahr beim Silvesterlauf die Erste in ihrer Altersgruppe gewesen sei! Dieses Jahr muss sie leider arbeiten und kann nicht teilnehmen.

Hier kommt die Feuerwehrgruppe mit Atemschutzgeräten angelaufen und wird besonders herzlich begrüßt:

Vater und Kinder:

Ein Kind huckepack, das andere läuft schon mit.

Und hier eine Mutter mit ihrer kleinen Prinzessin:

Im Vorbeilaufen höre ich, wie die Mutter die Kleine ermahnt: „Immer schön tief durchatmen!“ – Früh übt sich …

Gegen halb vier werden die Absperrungen schon hinter den letzten Läufer*innen abgebaut, und um 16:00 Uhr zerstreut sich die Menge.

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