Vandalen unter Wenden – Teil 3

Am vergangenen Freitag hatte ich Handwerker bei mir im Haus, ein kleiner Zwei-Mann-Betrieb.

Ich wunderte mich schon, dass die beiden mit einem gemieteten Transporter erschienen, hatte ich doch den Firmenwagen mit Aufschrift genau eine Woche vorher am Freitagmorgen noch in Lüchow gesehen.

Bald klärte sich der Grund auf, denn der Chef erzählte, dass ein Dieb (oder Diebe??) das Werkzeug aus einem seiner beiden Fahrzeuge gestohlen und in den Firmentransporter, in dem auch schon weiteres Werkzeug lag, gelegt hatte.

Dann war der Dieb mit dem Transporter in ein Waldstück gefahren und hatte das Fahrzeug mitsamt dem teuren Werkzeug von zwei Firmenwagen darin – in Brand gesteckt. Der Transporter samt Inhalt wurde komplett zerstört. In der Zeitung stand, der Sachschaden würde 80.000 € betragen.

Ich möchte mal wissen, wer so schäbig sein kann. Einfach alles zerstören! Stehlen ist ja schon schlimm genug, aber warum in Brand stecken? Welche Befriedigung hat der Dieb und Brandstifter dadurch erzielt?

Also wirklich, ich staune immer wieder, welche Leute sich so im Landkreis herumtreiben. Traurig. Es sieht so aus, als wenn der Landkreis nicht nur neue Physio-Ärzte suchen muss, sondern auch dringend etliche Psychotherapeuten.

Um die Schlüssel für die beiden Fahrzeuge zu bekommen, muss der Dieb ja wohl vorher noch ins Haus eingebrochen sein. Also ich habe meine Autoschlüssel immer bei mir.

2 Kommentare

    • Ja, ich schätze auch mal, dass es sich um eine Art Revanche für irgend etwas handelt. Ich fragte den Handwerker, ob er eine Vermutung habe, aber er verneinte das.- Leider habe ich schon öfter gehört und bemerkt, dass Leute hier im Wendland, wenn sie gegen jemanden etwas „haben“, Sachbeschädigungen, also Sabotage begehen, oder etwas stehlen oder üble Nachrede betreiben. Silvester wurden absichtlich Feuerwerkskörper in einen kleinen Blumenladen geworfen, der daraufhin im Innenbereich komplett ausbrannte, und die Besitzerin ist nicht versichert gewesen. Mir selbst wurden zwei Mal teure Heckenpflanzen wie Buchsbaum oder Rhododendron gestohlen, insgesamt 45 Stück, Wert 400.–€. Ein Handwerker, der in seinem Dorf einen Konkurrenten hatte, erzählte mir, dieser Mann würde im Dorf herumerzählt haben, dass er – der Handwerker – Holz im Dorf gestohlen habe. Und so weiter. Stoff, aus dem sich Drehbuchautoren für Fernsehfilme, die auf dem Dorf spielen, bedienen können…!

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