Wohnen auf dem (Wend-)Lande

Wie ist es, auf dem Land zu wohnen? Und speziell im Wendland?

Fünf Institutionen aus dem Wendland laden am Freitag, den 3. Mai 2019 von 17:00 bis 20:00 Uhr ins VERDO Hitzacker zur Beantwortung von Fragen rund um das Thema Wohnen im Wendland ein:
die Fachkräfteagentur Wendlandleben, die Grüne Werkstatt Wendland, die Klimaschutzleitstelle, der Seniorenstützpunkt und die Organisation Gesundheitsregionen Niedersachsen.

Jana Jamki malte dieses hübsche Bild, das die Idealform eines Dorflebens zeigt.

Während in den Städten bezahlbare Mietwohnungen knapp werden bzw. schon seit langem sind – und deswegen Menschen – wie heute in Bremen – schon dagegen protestierend auf die Straße gehen -, sich viele Menschen Eigenheime in Städten wegen steigender Grundstücks- und Baupreise schon gar nicht leisten können, die Straßen mit PKW und LKW verstopft sind, Parkplätze hart umkämpft sind, Feinstaub und Verkehrslärm die Luft erfüllen, Kinder kaum noch auf der Straße spielen können, gibt es auf dem Land die große Freiheit: reichlich Platz, frische Luft, Ruhe (wenn man mal von Rasenmäher-, Kreissägen- und Trecker-Lärm absieht – ääh- ich meine: abhört…), Parkplätze, Spielplätze für Kinder – nämlich fast überall – , günstige Mieten oder bezahlbare Eigenheime.

Zum Thema „steigende Immobilienpreise nicht nur in den Metropolen, sondern auch in Mittelzentren“ siehe diesen Artikel in der Wirtschaftswoche.

Im Wendland gibt es viele kleine und große Ortschaften: Dörfer von klein bis groß, Flecken mit Geschäften, Banken, Versicherungsvertretungen und Städte mit Allem. Aufgrund des demografischen Wandels werden viele große Häuser und Höfe von Einzelpersonen oder Paaren bewohnt. Daher sind viele Hof- und Hausbesitzer auf die Idee gekommen, Teile ihrer Häuser und Höfe zur Vermietung anzubieten oder auch zum Verkauf. Neben der klassischen Wohnraumvermietung gibt es im Wendland aber noch viele andere Wohnformen im Angebot: zum Beispiel „gemeinschaftliches Wohnen“ in einer Art großen Wohn- bzw. Hof- oder Dorfgemeinschaft oder das Bewohnen von sogenannten „Tiny Houses“, das sind kleine Häuschen ähnlich den Parzellenhäuschen, in denen aber fast sämtliche notwendigen Funktionen stecken, oder viele andere Wohnprojekte.

In der Veranstaltung am 3. Mai werden über 30 verschiedene Wohnprojekte, Wohnformen, Wohninitiativen und Wohnideen in kreativer Form vorgestellt. Experten vor Ort beraten zu den Themen Bauen, Sanieren, Finanzierung und Beantragung von Fördermitteln.

Wenn Land – dann Wendland!“ ist die Parole der Initiative Gemeinschaft im Wendland. Das Wendland ist eine der bevölkerungsärmsten Regionen in Deutschland, während auf der anderen Seite aber eine ausgebaute Infrastruktur besteht: die diversen Schulformen, Kindergärten, Seniorenheime, ärztliche Versorgung, öffentlicher Nahverkehr, Handwerksbetriebe, Industrie, Dienstleistungsbetriebe, Gastronomie, Sportvereine, Freizeitangebote, Kino und Theater – alles ist vorhanden.

Wer also auf der Suche nach bezahlbarem Wohnraum, nach staufreien Straßen, freien Parkplätzen, Spielraum für die Kinder, sauberer Luft, Natur, Ruhe ist, gerne Tiere halten oder im Garten arbeiten möchte und Spaß am Laubharken hat – der sollte am 3. Mai zu der Veranstaltung „Wohnen auf dem Lande“ kommen!

Zeit: Freitag, 3. Mai 2019, 17:00 bis 20:00 Uhr
Ort: Kultur- und Tagungszentrum VERDO in Hitzacker/Elbe, Dr.-Helmut-Meyer-Weg 1
(das VERDO liegt oben auf dem Langenberg und ist in Hitzacker gut ausgeschildert)

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