Wendland gehört zur Metropolregion Hamburg – wer bewirbt sich für den Metropolitaner-Award?

„Metropolitaner, das sind wir, jede Bürgerin und jeder Bürger unserer Metropolregion Hamburg. Wir alle leben hier im Norden Deutschlands – von Neumünster bis Lüchow-Dannenberg, von Cuxhaven bis Schwerin.“ – So beginnt der Text für die Werbung zur Wahl zum „Metropolitaner des Jahres“ auf der entsprechenden Homepage.

Ich weiß gar nicht, ob das schon jeder Bewohner im Landkreis Lüchow-Dannenberg – auch Wendland genannt -mitgekriegt hat, dass er oder sie ein Bewohner der Metropolregion Hamburg und somit ein „Metropolitaner“ ist.

Jedenfalls ruft die Metropolregion Hamburg, zu der der Landkreis Lüchow-Dannenberg von Seite der Regionalkooperation gezählt wird, zur Teilnahme an einem Wettbewerb auf, bei dem man den „Metropolitaner-Award“ gewinnen kann.

Außergewöhnliche Taten, kreative Ideen, gemeinnützige Projekte, die mindestens zwei Bundesländer betreffen und in die Region hinein positiv wirken, sollen durch diesen Preis ausgezeichnet werden. „Menschen aus der Region“, „Vereine und Stiftungen“ sowie „Unternehmen“ sind die drei Kategorien, in denen der „Metropolitaner des Jahres“ jeweils gesucht wird. Dabei kann man für sich selbst eine Bewerbung einreichen oder jemanden bzw. eine Organisation oder ein Projekt vorschlagen. Näheres siehe hier.

Anfang Juni können die Bürger*innen online über die eingereichten Vorschläge abstimmen. Eine hochkarätig besetzte Jury schlägt dafür in den drei Kategorien jeweils fünf Nominationen vor. Die Preisverleihung findet am 27. Juni in der Hamburger Elbphilharmonie statt.

Den Hinweis auf den Preis „Metropolitaner des Jahres“ habe ich auf der Homepage des Landkreises Ludwigslust-Parchim gefunden. Auch auf der Website des Landkreises Lüchow-Dannenberg wird dafür geworben.

Man kann übrigens auf der Homepage der Metropolregion Hamburg auch Veranstaltungen im Landkreis posten. Das würde ja Sinn machen, da dann vielleicht nicht nur zur Kulturellen Landpartie vermehrt Besucher aus dem Umland kommen würden. Immerhin ist die Ausstellung „Der Gorleben-Treck – 40 Jahre danach“, die im Kreishaus Lüchow gezeigt wird, dort angekündigt, und auch die Kundgebung zum 1. Mai auf dem Marktplatz Lüchow.

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