Bienen, Imker und Landwirte: Projekt Bestäubungs- und Trachtbörse

In den letzten Jahren ist der Bienenbestand in Deutschland – wie auch in anderen Ländern – dramatisch zurückgegangen. Damit hängt auch die Frage der zukünftigen Bestäubung von Nutzpflanzen in der Landwirtschaft zusammen. Bienen liefern nicht nur Honig, sondern sind in erster Linie Bestäubungstechniker, indem sie während des Anfliegens von Blüten den Blütenstaub von Pflanze zu Pflanze weitertragen. Insofern sollten sich Landwirte für den Erhalt von Bienenbeständen interessieren, Blühflächen anlegen, sich mit Imkern austauschen und mit ihnen zusammenarbeiten.

Auf der Online-Plattform meinbienenstand.de wird zukünftig eine „Bestäubungs- und Trachtbörse“ angeboten, die für das Projekt „Bestäubungs- und Trachtbörse im Fachinformationssystem Mein Bienenstand – Landwirtschaft und Imkerei im Austausch“ eingerichtet wurde. Zurzeit befindet sich die Bestäubungs- und Trachtbörse noch im Aufbau.

Das Projekt wird von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert und hat das Ziel, den Austausch und das gegenseitige Verständnis zwischen Landwirten und Imkern in Niedersachsen zu verbessern.

Das Projekt wird wissenschaftlich durch das Institut für Bienenkunde in Celle zusammen mit der Landwirtschaftskammer Niedersachsen begleitet.

Neben der Entwicklung der Bestäubungs- und Trachtbörse sieht das Projekt auch ein Blühflächenmonitoring innerhalb des Projektgebiets vor. 20 Landwirte und Imker dokumentieren im Rahmen des Blühflächenmonitorings die Entwicklung ihrer Blühflächen und Bienenvölker und geben darin Antworten auf die Frage des Nutzens von Blühflächen für Bienenvölker. Ziel ist die Erstellung eines Katalogs mit oft gestellten Fragen und den entsprechenden Antworten für Landwirte und Imker.

Das Projekt wird durch eine eigene Projektseite unterstützt, auf der Meilensteine des Projekts, Fortschritte und Termine im Rahmen des Projekts veröffentlicht werden. Diese Projektseite hat die URL https:// bauer-imker.de.

2 Kommentare

    • Ja? Wusste ich gar nicht. In China gibt es allerdings mehr als 1,4 Mrd. Menschen, die wollen alle satt werden. Insofern verstehe ich das, dass sich die Chinesen nicht mehr allein auf die Natur verlassen wollen…
      Herzliche Grüße aus dem Wendland!

      Liken

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