Das Seniorenheim St. Georg in Lüchow

Lüchow.
Alt werden ist nichts für Feiglinge – so heißt ein gängiges Sprichwort, das gerne von Prominenten zitiert wird. Da müssen wir wohl alle ganz schön mutig sein, denn eins ist sicher: wohl die allermeisten von uns werden einmal alt. Gerade in Zeiten des demografischen Wandels, in denen der Anteil der alten Menschen im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung zunehmen wird, stellt sich dann die Frage: was ist, wenn man sich nicht mehr so gut selbst helfen kann? Schön, wenn man dann in einer Großfamilie wohnt, wo es selbstverständlich ist, dass sich die Jungen um die Alten kümmern, sie umsorgen und pflegen. So wie es früher üblich war. Aber aus verschiedenen Gründen können oder wollen sich die Jungen heute nicht mehr um die Eltern oder Großeltern kümmern. Glücklicherweise gibt es für diese Fälle die Institutionen der Altenheime oder – wie es politisch korrekter heißt: der Seniorenheime.

Eins dieser Heime in Lüchow ist das Altenheim St. Georg, das 1972 gegründet wurde. Träger des Heims ist ein eingetragener Verein, dem die evangelischen Gemeinden im Landkreis angehören. Siebzig Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter vierzig Pflegekräfte, kümmern sich um das Wohlergehen der etwa 84 Bewohnerinnen und Bewohner. Vorvergangene Woche war ich zu einem Besuch im Seniorenheim St. Georg und durfte einige Fotos machen.

Das Heim ist nach dem christlichen Märtyrer Georg benannt, der zu den vierzehn Nothelfern gehört, das sind heilig gesprochene Männer und Frauen aus dem zweiten bis vierten Jahrhundert. Der Sage nach tötete Georg einst einen Drachen, um eine Jungfrau zu retten, die der Drache von der Bevölkerung als Tribut forderte. Die Tötung des Drachen wird als Symbol für die Beseitigung „des Bösen“ gesehen. Daher gilt Georg auch als Schutzheiliger für viele Länder, Kirchen, Stadtteile (z.B. in Hamburg) oder eben auch Institutionen wie das Altenheim in Lüchow.

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Rechts an der St. Johannis-Kirche vorbei gelangt man zum St. Georg-Heim.

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Filme über die Arbeit des Familien Service Büro

Wendland.
Das Familien Service Büro des Landkreises hat verschiedene Filme (aus 2014 und 2015) erstellt, in denen über seine Beratungstätigkeit und seine Hilfestellungen für Familien berichtet wird.

Hier die auf youtube verlinkten Bezeichnungen der Filme:
Familien Service Büro
Familien Hebamme
Geburtshilfe
Babyschwimmen
Kinderkrippe
Tagespflege

 

 

Lüchows schönste Seiten – ein Buch mit Fotos von fast 8.000 Lüchowern

Zufällig im Internet gefunden:

zum 850-jährigen Bestehen der Stadt Lüchow im Jahre 2008 wurde ab 2006 ein Projekt gestartet, mit der Ambition, möglichst viele Einwohner Lüchows abzulichten. Das Ergebnis war das größte Fotoalbum der Welt, und die Fotos sind eben auch im Internet zu finden. Die Idee dazu hatte Dirk Roggan, Mitinhaber des Schütte-Baumarkts, auf einem Italien-Urlaub bekommen. Dort war in einer Kleinstadt eben auch ein solcher Bildband angefertigt worden. Der Überschuss beim Verkauf der Bücher floss dann als Gründungskapital in die Bürgerstiftung Lüchow.

Hier der Link zu den Buchseiten mit den vielen Fotos der Lüchower Persönlichkeiten.