Modellprojekt Regiobranding – Workshops zum aktiven Mitmachen

Wendland.
Die Region Wendland und ein Teil des benachbarten Landkreises Ludwigslust-Parchim gehören noch bis 2019 zu einem Bundesforschungsprojekt „Regiobranding“, in dem untersucht werden soll, wie Kulturlandschaften und deren Besonderheiten herausgestellt werden können, welchen Beitrag die Besonderheiten für das Image der Region und das Selbstverständnis in der dortigen Bevölkerung leisten können und wie letztlich eine Identitätsförderung umgesetzt werden kann.

In sieben Arbeitspapieren wurden die bisherigen Ergebnisse zusammengefasst:

-Bevölkerungsbefragung zur Kulturlandschaft
Regiobranding_Arbeitspapier01b_Bevoelkerungsbefragung-zur-Kulturlandschaft
-Akteurskonstellationen und Cultural Markers in den Fokusregionen
Regiobranding_Arbeitspapier02_Akteurskonstellationen-und-Cultural-Marker
-Engagement und Bewegungsräume in den Fokusregionen
Regiobranding_Arbeitspapier03_Engagement-und-Bewegungsraeume
-Zahlungsbereitschaft und Lebensqualität in den Fokusregionen
Regiobranding_Arbeitspapier04_Zahlungsbereitschaft-und-Lebensqualitaet
-Landnutzungen und Landschaftselemente in den Fokusregionen
Regiobranding_Arbeitspapier05_Landnutzung-und-Landschaftselemente
-Landbedeckungs-/Landnutzungsveränderungen 1990-2012 in den Fokusregionen
Regiobranding_Arbeitspapier06_Landnutzungsveraenderungen
-Analyse Bau- und Siedlungsentwicklung in den Fokusregionen
Regiobranding_Arbeitspapier07_Bau-und-Siedlungsentwicklung_0

In der nächsten Runde soll das Wissen über die Region auf einer gemeinsamen interaktiven Online-Plattform zusammengetragen werden, und dabei wird eine rege Beteiligung der Bevölkerung begrüßt.

Im Frühjahr und Sommer 2018 werden vier Workshops angeboten, in denen sich Interessierte vernetzen und fortbilden können. Bis zum Herbst soll dann das geplante Online-Portal mit Geschichten, Interviews und Fotos oder Videos gefüllt sein.

Der erste Workshop findet am Donnerstag, den 8. März 2018 von 14:00 bis 19:00 Uhr statt. Der Ort steht noch nicht fest und wird demnächst bekanntgegeben.

Möglichkeiten zur Anmeldung:

telefonisch 03871/7226010
per Mail: regiobranding@lup.de

Nähere Informationen auf der Website des Projekts: http://www.luechow-dannenberg.de/home/mein-landkreis/regiobranding.aspx

Bieterrunde und Info-Tag der SoLaWi Volzendorf

Die Solidarische Landwirtschaft in Volzendorf – seit Frühjahr 2016 aktiv – bietet eine Info-Veranstaltung in der Schützenklause in Volzendorf am 18.2.2018 von 14:00 bis 16:00 Uhr an. Interessenten können sich hier informieren und/oder auch gleich dem Verein beitreten. Nähere Informationen hier.

Übersicht über die SoLaWi-Betriebe im Landkreis und angrenzenden Regionen

Hier findet ihr eine Übersicht über die Betriebe im Landkreis und angrenzenden Regionen, die eine Kooperation mit Verbrauchern über das Konzept der Solidarischen Landwirtschaft anbieten.

Gebotstag Solidarische Landwirtschaft des Vereins Landwende

Lüchow.
Der Verein Landwende e.V. richtet am 25.2.2018 ab 15:00 Uhr seinen ersten Gebotstag zur Teilnahme am Wirtschaftsjahr 2018 im Ratskeller Lüchow aus. Wer Interesse hat, den Gedanken der Solidarischen Landwirtschaft – also der gegenseitigen Unterstützung von Erzeugern und Verbrauchern landwirtschaftlicher bzw. gärtnerischer Produkte – zu unterstützen, kann dann seinen Vertrag unterzeichnen. Der Abholort für den wöchentlichen Anteil an der Ernte des Vereins ist die Burgstraße 5 in Lüchow.

Seht dazu – bei Interesse – auch diesen informativen Kurzfilm vom Verein Landwende auf youtube zu Solidarische Landwirtschaft.

Crowdfunding: Opensource-Software für Solidarische Landwirtschaft

Auf der Plattform Startnext sucht das Team von sunu=Softwareentwickler für die Entwicklung eines gemeinnützigen Programms für Beteiligte an der Solidarischen Landwirtschaft (SoLaWi) noch Unterstützer. Die Software geht auf die besonderen Bedürfnisse (Mitglieder, Finanzen, Ernteanteile…) der Solidarischen Landwirtschaft ein. Das Fundingziel von 7.450 € sollte am 28. Februar erreicht werden.

Seht über das Projekt – bei Interesse – auch diesen Kurzfilm auf youtube.

Netzwerk Solidarische Landwirtschaft: Einladung zu einem Kennenlernabend im Gildehaus Lüchow

Lüchow.
Ungefähr ein Dutzend Kooperativen des Netzwerks Solidarische Landwirtschaft gibt es im Landkreis und in angrenzenden Kommunen, und bundesweit sind es inzwischen 170 Kooperativen. Die Solidarische Landwirtschaft verfolgt das Ziel, regional erzeugte landwirtschaftliche Produkte auch in der Region zu verkaufen, indem nämlich Kooperationen mit Verbrauchergruppen eingegangen werden. Darüber schließen Hof- und Gärtnereibetreiber einen Jahresvertrag mit der Verbrauchergruppe ab.

Der Vorteil für die Landwirte und Gärtner liegt darin, dass der Absatz zu auskömmlichen Preisen gesichert ist und somit für eine schonende Betriebsweise sorgt. Der Vorteil für die Verbraucher besteht darin, dass sie im Gegenzug für eine monatliche Kostenpauschale von zwischen 80 und 150 Euro wöchentlich einen bestimmten Anteil an der Ernte erhalten und somit mit frischen, regional erzeugten Produkten versorgt werden. Die Abholung der Produkte erfolgt entweder an der Produktionsstätte selbst, wodurch auch eine menschliche Bindung zwischen Erzeugern und Verbrauchern entstehen kann, oder an zentralen Abholorten. Solidarität eben zwischen Erzeugern und Verbrauchern.

Mitglieder der Solidarischen Landwirtschaft – kurz: SoLaWi – stellen das Konzept und sich und ihre Betriebe am 6. Februar ab 19:00 Uhr im Gildehaus Lüchow vor. Interessierte sind herzlich eingeladen.

Hier einige Fotos zum Thema (Fotos: Lynne Kunz):

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Animationsfilm zum Thema „Bürgerenergie“

Gefunden auf der Seite der Klimaschutzleitstelle Lüchow-Dannenberg: ein Animationsfilm zum Thema Bürgerenergie auf youtube, gefertigt in der Absicht, Bürger für Bürgerenergiegesellschaften zu interessieren und zu motivieren..

Wer sich für dieses Thema erwärmt, hat vielleicht auch Interesse an Entwicklung und Stand von Bürgerenergiegesellschaften und Energiegenossenschaften. Wissenschaftler der Leuphana Universität Lüneburg haben zwei Datenbanken entsprechender Gesellschaften ausgewertet und dazu ein Arbeitspapier (Mai 2017) erstellt.