Bauern- und Flohmarkt in Neu Darchau

Neu-Darchau, 10. Juni 2018.
Heute war ich auf dem Flohmarkt in Neu Darchau, direkt am Hafen, da, wo die Elbfähre nach Darchau abgeht. Wegen des tollen Wetters war der Platz von Verkaufsständen übervoll besetzt. Auch oben auf der Düne – oder wie der Sandberg heißt – waren viele Händler.

In den ersten zwei Stunden kamen fast nur Schlenderer, gut angezogen, die aussahen, als hätten sie eigentlich schon alles. Gelangweilt sahen sie an den Ständen entlang und fuhren dann weiter mit der Fähre oder Richtung Lüneburg.

Aber ab zehn etwa kam das gewohnte Flohmarktpublikum, kaufte dieses hier und jenes dort. Als erstes verkaufte ich meinen Brotkasten, original aus den Fünfziger Jahren. Später wurde ich ein Holzspielzeug für Babys und zwei blaue Eisbecher los. Eine junge Frau kaufte eine Ansteckbrosche aus meiner Alter-Schmuck-Sammlung, und endlich nahm mir jemand auch zwei Pflanztöpfe ab.

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Gegen Mittag wurde es ziemlich unerträglich heiß, aber glücklicherweise wehte ein Wind, der immer wieder für etwas Kühlung sorgte. Ich setzte mich in das Café am Hafen und aß ein Stück Himbeerkuchen und nahm dazu einen Kaffee. Auf meinen Stand passte indessen mein Nachbar auf.

Auf dem Flohmarkt gab es wieder ein vielfältiges Angebot. Neben Trödel und Krimskrams jeglicher Art wurden auch Pflanzen und Obst und Gemüse sowie neue Kleidung und Handtaschen angeboten. Außerdem gab es diverse Stände mit Imbiss-Angeboten, von Fischbrötchen über Räucheraal bis hin zu Bratwurst und Pizza und Eis.

Ein Markt für einen Familienausflug.

Einblicke in das Flohmarkt-Angebot:

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Blumen, Obst und Gemüse

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Fünfziger-Jahre-Interieur

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Wäsche von Anno Dazumal

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Trödel-Möbel

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Schiffsmodelle

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Direkt am Hafen – der Flohmarkt von Neu-Darchau.

Gegen 13:00 Uhr legte der Wind zu und entwickelte sich innerhalb kurzer Zeit zu einer Art Sturm. Das war zunächst wegen der Hitze ganz angenehm. Allerdings sorgte der starke Wind dafür, dass auf dem Flohmarkt Sonnenschirme umkippten und leichtere Teile von den Standtischen geweht wurden. Als ich vom Café zurückging, packten schon die ersten Verkäufer ein. Denn der Wetterbericht hatte ein Gewitter angekündigt.

 

Flohmarkt in Gartow

Gartow, 22. April 2018.
Bei schönster Hochwetterlage und Temperaturen um die 30 Grad waren gestern wohl Tausende Besucher und Hunderte Verkäufer zum ersten Open-Air-Flohmarkt dieses Jahres in Gartow gekommen. Der frisch gemähte Platz am See war rappelvoll, der Veranstalter hatte sogar einen bisher nicht üblichen Abzweiger vom Hauptweg für Verkaufsstände geöffnet.

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Der Flohmarkt in Gartow ist einer der größten in Nordostdeutschland und für sich alleine schon mal einen Ausflug ins Wendland wert, vor allem, wenn man auch noch hinterher oder auch sozusagen parallel zum Flohmarktbesuch im See baden oder ein Boot mieten möchte. Kulinarisch wird man auf vielfältige Weise versorgt: es gibt Pizza, belegte Brötchen, Kuchen, Kartoffeln mit Dip, Bratwurst, Waffeln, Eis und alle möglichen Getränke. Man kann sich auf die Bänke neben den Imbisswagen – oder neuerdings sagt man ja „Food Trucks“ – setzen oder auch einen Abstecher in nahe gelegene Restaurants oder Cafés machen und dabei über den See schauen.

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Vor zwanzig Jahren ungefähr war ich das erste Mal – als Besucherin – auf dem Flohmarkt in Gartow. Damals war er noch vergleichsweise klein und recht übersichtlich. Aber seitdem ist er stetig gewachsen, was an der Organisation liegt, aber vor allem auch an der Location: eben am großen Gartower See. Wenn man Zeit hat, kann man sich auch gleich noch das nette Städtchen Gartow mit ansehen.

Ich bin ziemlich spät gekommen – erst kurz vor acht – und deshalb liegt mein Stand nicht so ganz an der Haupteinkaufsstraße. Aber auch hier schauen die Leute vorbei und ich kann doch so einiges loswerden. Zum Beispiel ein altes Nokia-Handy. Ein Mann schaut es sich interessiert an und bemerkt, dass darin wertvolle Inhaltsstoffe wie Gold und Cobalt seien. Ich biete es ihm für einen Euro, und er nimmt es mit. Viel Spaß bei der Goldsuche. Weiterlesen

Flohmarkt in Dannenberg

Dannenberg, 26. März 2018.
Die Saison geht wieder los. Gestern am Sonntag war der erste Flohmarkttermin in der Sommersaison, und er fand in Dannenberg auf dem Schützenplatz statt.

Am Morgen spürte man noch die eiskalte Nacht. Der Boden war noch immer gefroren, und die Scheiben meines Autos vereist. Die Felder und Wiesen waren von Rauhreif überzogen. Ich hatte mir eine dicke Strickjacke untergezogen und dicke Strümpfe in den Stiefeln.

Dann ging die Sonne auf – und es wurde das schönste Frühjahrswetter. Strahlend blauer Himmel, keine Wolke zu sehen. Strickjacke und Socken brauchte ich nicht mehr.

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Das angekündigte schöne Wetter hatte zahlreiche Verkäufer angelockt. Neben mir war eine Frau sogar ganz aus Lüneburg gekommen. Auch das Publikum ließ sich an die frische Luft treiben.

Schön, dass es wieder das leckere Händler-Frühstück mit zwei krossen belegten Brötchen und einem Kaffee gab!

Was habe ich wieder so gefunden?? – Unter anderem einen Fahrradkindersitz aus Korbgeflecht, super gut erhalten, für meine 50er-Jahre-Sammlung. Und noch eine große alte Milchkanne aus Blech zur Dekoration. Und eine schöne Spitzentischdecke und eine Käseglocke aus Kristall. Dafür bin ich jetzt meine alte Posaune, eine rosafarbene Vase und zwei Gänse aus Messing und … los.

Flohmarkt in Lübeln

Lübeln.
Zweimal im Jahr – im Allgemeinen am 1. Mai und am 3. Oktober – findet im Museumsdorf Lübeln nahe Lüchow ein Flohmarkt statt, auf dem nur Trödel und keine Neuware erlaubt ist. Deshalb ist dieser Flohmarkt bei Antiquitäten- und Trödel-Liebhabern besonders beliebt und zieht entsprechendes Publikum an.

Heute war ich selbst als Händlerin dabei und habe versucht, Überschüssiges aus meinem Haushalt zu verkaufen. Erstmals habe ich auch Sträuße aus meinen im Frühjahr ausgesäten großen Sonnenblumen dabei.

Allerdings gab es heute, am Tag der Deutschen Einheit, nicht nur in Lübeln einen Flohmarkt, sondern auch in Lüchow selbst, in Bad Bodenteich und auch beim Feuerwehrhaus in Jameln. Die Flohmarktgänger teilten sich daher auf, sodass in Lübeln nicht ganz so viel los war wie sonst. Gegen Mittag fing es dann auch noch an zu regnen, hörte dann bald wieder auf, sodass die Sonne wieder durchkam. Aber dann so gegen halb drei fing es wieder an, und ich und viele andere Händler fingen an, einzupacken. So musste ich leider den größten Teil meiner „Waren“ wieder mit nach Hause nehmen. Naja, es gibt ja noch weitere Flohmarkttermine in diesem Jahr…

Auf dem Lübelner Flohmarkt gibt es immer auch Stände mit privaten Anbietern von Esswaren. Ein kleiner Stand hat sich auf Waffeln aus dem Waffeleisen spezialisiert. Zwei junge Erwachsene verkaufen Bratwurst, an einem anderen Stand gibt es ebenfalls Bratwurst, aber morgens auch belegte Brötchen und außerdem Kaffee. Daneben schenkt ein Stand „Wendländische Hochzeitssuppe“ aus. Das ist eine Suppe, die früher bei jeder Hochzeit als Vorspeise gereicht wurde: Brühe mit Eierstich, Rindfleischklößchen, Spargelstückchen und ein paar kleinen Nudelchen.

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An diesem Stand gibt’s Wendländische Hochzeitssuppe

Der Flohmarkt findet direkt auf dem runden Dorfplatz statt, denn Lübeln ist eines der berühmten Rundlingsdörfer des Wendlands. Eine alte Original-Milchbank Weiterlesen