Häschen in der Grube

Zufällig habe ich vor ein paar Tagen ein „Häschen in der Grube“ entdeckt. In einem Bodenloch kauert ein Hasennachwuchs, ganz unauffällig in seiner Fellfarbe vor dem Naturuntergrund. Ich hielt es zuerst für einen Igel, weil es so klein war:

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Das Häschen schläft.

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Das Häschen öffnet die Augen.

Sommerferien im Wendland – Tipps für Familien mit Kindern

Die Sommerferien stehen bevor!

Hier habe ich ein paar Tipps für Eltern und Großeltern, wohin sie mit ihren Kindern und Enkelkindern im Wendland gehen könnten und welche Ferienangebote es von welchen Organisationen gibt:

Feuerwehr-Museum Neu-Tramm

Neu-Tramm ist ein Ortsteil von Dannenberg, ein Dorf an der B 248 von Dannenberg aus gesehen Richtung Jameln.

In dem Dorf befindet sich ein Feuerwehr-Museum, das historische Feuerwehrfahrzeuge und -ausrüstung sowie Uniformen zeigt.

Aktuell arbeiten die Floriangruppen der Kreisfeuerwehr Lüchow-Dannenberg – das sind die Kinder-Feuerwehr-Gruppen – daran, das Museum etwas aufzupeppen und interessanter zu gestalten. Mit Hilfe eines Medienpädagogen und der Fortbildungsorganisation „multimediamobil Nordost-Niedersachsen“ sollen die Kinder der Floriangruppen 21 Exponate der Ausstellung mit medialer Technik erlebnisreicher erscheinen lassen, wobei gleichzeitig ihre Medienkompetenz gefördert wird. Derzeit wird das Projekt durch eine Crowdfunding-Kampagne unterstützt, auf der für die technische Ausstattung Fördergelder gesammelt werden.

Öffnungszeiten:
14. April bis Ende Oktober
Mi. – Fr. 14:00 bis 17:00 Uhr, Sa. und So./Feiertag 10:00 bis 17:00 Uhr

Das Naturum in der Göhrde

Das Naturum im Ort Göhrde an der B 216 hat seinen Namen erst seit 2010, vorher hieß es seit 1985 einfach „Waldmuseum“. Das Naturum befindet sich in einem Teil des ehemaligen Jagdschlosses vom hannoverschen König Ernst August, im sogenannten „Celler Stall“, den die Gemeinde Göhrde 1980 erworben hatte und zum Museum umbauen ließ. Das Museum beinhaltet eine Ausstellung zur Wald- und Jagdgeschichte der Göhrde, des mit der Gemeinde gleichnamigen Waldgebietes im Wendland. Die Göhrde ist der größte zusammenhängende Mischwald in Niedersachsen.

Das Museum wurde nach und nach themenmäßig erweitert und beinhaltet heute unter anderem einen Seminarraum, in dem Schulungen stattfinden können, ein Wildtierkino, in dem Tierpräparate unter Einsatz modernster Licht- und Tontechnik Geschichten erzählen, während die Besucher in Kinosesseln sitzen und viel über die Göhrde erfahren können, und einen Naturlehrpfad rund um das Museum sowie ein Waldlabyrinth.

Eine Vielzahl von Veranstaltungen rundet das Museumsangebot ab. So werden sternenkundliche Führungen angeboten oder eben in den Ferien spezielle kindgerechte Veranstaltungen wie ein Waldtheater oder Waldführungen mit einem Förster.

Am 7. Juli findet zum Beispiel „Der Waldsamstag im Juli – Ein Wald sagt mehr als tausend Worte“ statt. Beginn 13:30 Uhr, Ende 16:00 Uhr. Erwachsene zahlen 6.–€ p.P., Kinder sind frei. Ein Förster erklärt die Waldentwicklung eines Bestands. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Am Montag, den 9. Juli heißt es von 9:00 bis 12:00 Uhr „Ferienspaß im Naturum: Auf Wellen und Schwingungen durch den Wald“, Physik zum Hören und Fühlen für Kinder von 8 bis 12 Jahren. Kinder zahlen 4.– € p.P., eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Am Mittwoch, den 11. Juli findet von 14:30 bis 17:30 Uhr für Kinder von 6 bis 12 Jahren ein Theater im Wald statt, für das gemeinsam Masken für tierische Rollen im Theaterstück gebastelt werden. Kinder zahlen 6.– € p.P., es ist eine Anmeldung unter 0162-152 16 84 erforderlich.

Diese Veranstaltungen sind nur Beispiele, es gibt noch weitere Ferienangebote. Seht am besten selbst auf der Website des Naturum nach.

Sofafloß in Hitzacker

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Eine Fahrt mit dem Sofafloß auf der Elbe bei Hitzacker. (Foto: Stefan Albrecht)

Das Sofafloß auf der Elbe bei Hitzacker ist dem Museum Hitzacker zugeordnet.

Ausgebildete Floßfahrer lenken ein Floß mit einem „Sofa“ darauf über die Elbe bei Hitzacker und geben allerlei naturkundliche und historische Kenntnisse über das Gebiet zum Besten.  Dabei werden Tiere und Pflanzen beobachtet, und die Floßführer erzählen etwas über die Hochwasserzeiten und die Überschwemmungen in Hitzacker. Auch die Zeit der Teilung Deutschlands wird angesprochen und berichtet, wie es war, als man nicht die Elbe überqueren durfte und Patrouillenboote der DDR am gegenüberliegenden Elbufer entlangfuhren.

Ergänzt wird eine Fahrt mit dem Sofafloß durch kulinarische Genüsse, je nach Angebot bzw. Absprache, zum Beispiel ein Frühstück mit Brötchen oder am Abend eine Fischplatte.

Nähere Informationen unter 0588-28838 oder auf der Website des Museums.

Archäologisches Zentrum Hitzacker

Das Archäologische Zentrum Hitzacker ist ein Freilichtmuseum mit einem nachgebauten Dorf aus der Bronzezeit. Familien mit Kindern können hier innerhalb und außerhalb der Ferien an vielen Aktionen teilnehmen.

Das Museum ist von April bis Oktober täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.

Am Dienstag, den 3. Juli können Kinder ab 8 Jahren zum Beispiel lernen, Schilfmatten zu flechten. Am Donnerstag, den 12. Juli steht das Material „Weide“ im Zentrum. Kinder lernen einen Flechtzaun daraus zu flechten oder einen Traumfänger zum Mitnehmen.
An jedem Mittwoch vom 1. Juli bis 15. August geht es mit einer „Entdeckertour“ durch das bronzezeitliche Dorf.

Das sind nur Beispiele, es gibt noch viel mehr Veranstaltungen. Seht selbst nach.

Es gibt auch museumspädagogische Angebote für Schulen und Gruppen.

Naturerlebnisse in Gartow

Gartow hat einen großen See, an dem man am Strand spielen oder in dem man schwimmen kann. Man kann auch ein Boot mieten – zum Beispiel hier – und auf den See hinausfahren.

Der Segelclub Gartow bietet im Sommer in der Regel Schnupperkurse für Kinder und Jugendliche an. Nähere Informationen hier erfragen.

In Gartow gibt es aber auch ein großes Wildgatter, in dem Kinder Wildtiere wie Rehe, Hirsche oder Wildschweine betrachten können.

Familienwochende im Rundlingsmuseum Lübeln

Lübeln ist ein typisches wendländisches Rundlingsdorf und beinhaltet auch das Rundlingsmuseum, in dem nicht nur Ausstellungen gezeigt werden, sondern auch diverse Veranstaltungen stattfinden.

Am letzten Wochenende eines Monats bietet das Rundlingsmuseum sogenannte Familienwochenenden an.

Innerhalb der jetzt beginnenden Sommerferien liegt ein solches Familienwochenende am 28. und 29. Juli. Am 28. Juli ist der „Arche-Infotag“ und der 29. Juli der „Imker- und Honig-Tag“. Außer Informationen zu beiden Themen werden auch Aktionen wie Kutschfahrten oder Ponyreiten angeboten.

Das Biosphärium

Das Biosphärium ist das Informationszentrum des Biosphärenreservats Niedersächsische Elbtalaue in Bleckede. Bleckede gehört genau genommen nicht mehr zum Wendland, sondern zum Landkreis Lüneburg, aber die Elbtalaue ist auch ein Teil vom Wendland, und deshalb nehme ich das Biosphärium hier einmal mit auf.

Das Biosphärium beinhaltet eine Ausstellung, eine Biberanlage und eine Aquarienlandschaft und ist schon von daher sehenswert und erlebnisreich für Kinder und Erwachsene.

Ab dem 23. Juni können Familien mit Kindern auf Entdeckungstour gehen und mit Becherlupe und Insektennetz auf Insektensuche gehen. Titel: „Klein, aber oho – Insekten und Co.“. Es kann auch eine Nisthilfe für Insekten gebaut werden.
Am Freitag, den 3. August ab 18:00 Uhr bis etwa 20:30 Uhr steht das Imkern im Fokus der Entdeckertouren für Familien mit Kindern ab 10 Jahren. Der Teilnahmepreis beträgt jeweils für Erwachsene 9.– € und für Kinder 7.– €.

Für die Sommerferien bietet das Biosphärium jedoch noch drei besondere Veranstaltungen für Kinder von 6 bis 12 Jahren an:

Das Sommerferienprogramm findet an allen drei Terminen in der Zeit von 9:00 bis 12:30 Uhr statt, es wird je ein Kostenbeitrag von 9,50 € p.P. erhoben.
Anmeldung nötig unter 0 58 52 – 95 14 14. Näheres hier.

Am 4. Juli wird unter dem Thema „Wasserforscher“ das Element Wasser mit unseren Sinnen untersucht, es werden Wasserspiele gespielt und Experimente angestellt.

Am 12. Juli heißt es „Indianerspuren“ nachzugehen und mehr über die Welt der Indianer zu erfahren.

Der Weißstorch dient am 3. August dazu, ferne Kulturen kennenzulernen. Auf seiner weiten Reise in südliche Länder und zurück überquert er viele Länder, und mit dem „Storchenkoffer“ sollen diese Länder spielerisch erkundet werden.

Eine Fahrt mit der Bleckeder Kleinbahn

An drei Tagen innerhalb der Sommerferien kann man auch mit einer historischen Kleinbahn nach Blecke gelangen und dabei sogar noch sein Fahrrad kostenfrei mitnehmen, um die Zugfahrt mit einer Fahrradtour – zum Beispiel hinein ins angrenzende Wendland! – fortzusetzen.

Am 1. Juli, am 15. Juli und am 5. August fährt die Bleckeder Kleinbahn von Lüneburg aus über verschiedene kleine Stationen, an denen man zu- oder aussteigen kann, bis nach Bleckede und wieder zurück. Die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsfreunde Lüneburg stellt unter dem Namen „Heide-Express“ die Museumseisenbahn, die nicht nur auf der Strecke Lüneburg – Bleckede fährt, sondern auch auf anderen Strecken, für Ausflugsfahrten zur Verfügung. Reservierungen sind möglich, aber nicht nötig. Hier kann der Fahrplan für die drei Termine mit den Stationen eingesehen werden.

Für Kinder wäre eine solche Zuckelfahrt sicherlich mal etwas ganz Besonderes!

 

 

Meine Haustiere

Ich mag Tiere, insbesondere Katzen, Hunde, hoffentlich: freilebende Vögel, Pferde, Elefanten, … und viele andere. Derzeit kann und will ich aus beruflichen Gründen keine Haustiere halten.

Das interessiert allerdings nicht alle Tiere. Sie wohnen einfach trotzdem in meinem alten Bauernhaus. Da gibt es nämlich Zwischendecken und Zwischenwände. Vor die ursprünglichen Mauern haben Vorbesitzer Platten aus Regips oder Fermacell gesetzt, und dahinter ist wohl viel Platz. Auch zwischen der ursprünglichen Decke aus Lehm- und Strohgemisch und der künstlich abgehängten Decke. Auch habe ich einen Dachboden.

Nachts höre ich zum Beispiel über mir einen Marder. Was der wohl alles so anstellt? In der ersten Nacht im Haus wurde ich von schwerem Gepolter über mir wach, es hörte sich so an wie schwere Schritte von einem Menschen. Ich dachte schon daran, die Polizei zu rufen. Bis mir einfiel, dass Nachbarn mir erzählt hatten, hier gäbe es viele Waschbären. Und außerdem Marder. Da wollte ich als Stadtmensch mir nicht die Blöße geben und mich bei der Polizei blamieren … Eine Freundin von mir hatte auch einmal einen Marder über sich auf dem Dachboden und rief tatsächlich in Gedanken an einen Einbrecher einen Streifenwagen herbei, der auch erschien. Die Beamten hörten sich kurz die Geräusche an und verwiesen dann darauf, dass in der Gegend viele Marder lebten.

Daraufhin versuchte sie, den Marder durch allerlei Aktivitäten loszuwerden: sie stellte ein laufendes Kofferradio auf den Boden. Sie verstreute auf dem Dachboden Waschpulver, und das mag der Marder nicht an seinen Pfoten haben. Sie hängte parfümierte Stofffetzen auf und installierte eine brennende Lampe. Licht mag der Marder auch nicht. Da war er bald verschwunden.

Diese Maßnahmen muss ich wohl auch ergreifen. Denn es poltert und rumpelt nachts stundenlang über mir – als wenn er den ganzen Dachboden umräumt. Ich kann dabei einfach nicht schlafen. Da ist mir die Nachbarin in meiner Stadtwohnung über mir ja noch lieber, wenn sie nachts mit ihren Stöckelschuhen hin und her läuft.

Aber andererseits haben auch Mäuslein bemerkt, dass ich nicht immer da bin, und trauen sich immer mehr. Und Marder mögen doch Mäuse. Ich meine, zum Fressen… Ist es da nicht besser, den Marder zu behalten?

Einmal bin ich ihm spätabends im Garten begegnet. Da wusste ich noch nichts von dem Marder, das war ganz am Anfang hier. Ein Tier in der Größe einer Katze ging im Dunkeln ganz gemächlich an mir vorbei und schaute mich im Vorbeigehen lässig an.

Es hatte um die Augen etwas Schwarzes, das sah aus wie eine Augenbinde, so wie bei den „Panzerknackern“ in den Micky-Maus-Heften. Ich sagte noch zu dem seltsamen Tier: „Nanu, wer bist du denn?“ Denn ich kannte so ein Tier bisher nicht, und eine Katze war es definitiv nicht. Neulich habe ich ein Foto von einem Marder gesehen, und jetzt weiß ich: das Tier war ein Marder.

Außer Mäuslein, die nachts geschäftig in den Zwischenräumen hin und her trappeln, und einem Marder habe ich auch noch diverse Spinnen, Weberknechte, im Sommer Fliegen und Gelsen im Haus. Außerdem laufen manchmal Ameisen in einer Polonaise über meinen Küchenschrank. An den Schornstein konnte kürzlich der Schornsteinfeger nicht heran, weil in ihm ein Wespennest hing. Im letzten Jahr habe ich Werbeplakate für eine Wanderausstellung gesehen, in der Insekten gegen Eintrittsgeld ausgestellt wurden. Ich dachte noch, hmmh, das könnte ich eigentlich auch machen …

Letzten Sommer guckte ich zufällig von einem Dachbodenfenster auf den Garten hinter meinem Haus – und entdeckte ein großes Erdloch.

Oh Gott, dachte ich, jetzt klauen sie mir schon auf meinem Grundstück Pflanzen. Denn es sah auf den ersten Blick so aus, als ob jemand eine größere Pflanze mit ihrem Erdballen ausgegraben hatte, so groß war das Loch.

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Aus der Unterwelt …

 

Ich ging nach unten und sah mir das Loch aus der Nähe an. Nein, es fehlte keine Pflanze. Jemand hatte das Loch von innen heraus gegraben, es waren Kratzspuren am Lochrand zu sehen, und in die Erde eingesenkte Tatzenspuren, die von dem Loch wegführten. Welches Tier mochte das gewesen sein? Ich kannte mich einfach zu wenig in der Welt der auf dem Land lebenden Tiere aus. Vielleicht war es ja auch ein Fabelwesen, das aus der Unterwelt ans Licht gekommen ist? Ich verstand jedenfalls beim Anblick des Lochs, wie solche Märchen und Fantasy-Geschichten entstehen können.

Im letzten Mai fand ich in meiner Hecke einige große braune Maikäfer vor. Die hatte ich wohl seit meiner Kindheit nicht mehr gesehen.

Mir fällt ein, dass ich doch einige Tiere nicht mag: nämlich die Nacktschnecken. Die mögen meinen Garten leider gern, wenn es so richtig schön feucht ist, nach einem Regen zum Beispiel.

Im Herbst kam mir beim Umgraben der Erde plötzlich eine erdfarbene Kröte entgegen. Sie war wirklich in der Erde vergraben und wurde durch meine Aktivitäten aus dem Schlaf gerissen und hüpfte davon. Man konnte sie kaum erkennen, weil ihre Tarnfarbe mit der Erdfarbe fast identisch war.

Bei mir gibt es auch mehrere sehr arbeitsame Maulwürfe. Sie arbeiten wirklich schwer daran, die vielen großen Erdhaufen auf meinem Rasen aufzuwerfen. Sie sind auch ziemlich neugierig. Kaum habe ich neue Pflanzen eingegraben oder Blumenzwiebeln gesetzt, müssen die Maulwürfe auch schon wieder nachsehen, was es da Neues gibt.

Außer den Maulwürfen habe ich noch andere Mitbewohner, die mir helfen, den Garten umzugraben. Zum Beispiel die Regenwürmer.

Genau unter dem Platz im Garten, den ich mir für meine Sitzgruppe ausgesucht hatte, haben sich Wühlmäuse ihr unterirdisches Labyrinth angelegt. Manchmal kommt es vor, dass ein Bein des Gartenstuhls, auf dem ich gerade sitze, durch die dünne Oberfläche eines Hohlgangs bricht, und unversehens liege ich auf dem Rasen. Muss ich auch ausgerechnet meinen Sitzplatz dort einrichten?

Im Sommer hüpfen manchmal winzig kleine Fröschlein zwischen den Pflanzen herum. Und dann gibt es natürlich Schmetterlinge und Libellen und Bienen und Wespen und manchmal Hornissen. Und Marienkäfer.

Und viele verschiedene Vögel. Darunter ein Ortolan, das ist ein ziemlich seltener Vogel. Die Vögel füttere ich im Winter mit Sonnenblumenkernen. Die mögen sie aber auch im Spätsommer, wenn meine Sonnenblumen hochgewachsen sind. Außerdem picken sie gern an meinen Beeren herum. Das finde ich jetzt nicht so nett.

Kaum sind ein paar Him- oder Erdbeeren reif zum Pflücken, haben die Vögel die auch schon entdeckt. Da gibt es dann immer einen Wettlauf: wer ist schneller, die nächste reif gewordene Beere zu kriegen?

Meine Äpfel mögen sie auch. Es gibt Vogelnetze, die könnte ich über die Bäume und Sträucher hängen. Aber ein solches Netz hing noch von den Vorbesitzern über dem Pfirsichbaum, und als ich das Netz abnahm, entdeckte ich darin einen toten, halb verwesten Vogel. Er hatte sich im Netz verheddert und war elendig verhungert…. Das möchte ich nicht, darum: keine Netze. Wir teilen uns die Ernte, und wer schneller ist, bekommt eben mehr ab.

Wie heißt doch das Sprichwort: „Früher Vogel fängt den Wurm“!?!