Heute ist der erste Weltbienentag!

Die UN hat Ende letzten Jahres den 20. Mai 2018 als ersten Weltbienentag bestimmt, der in der Folge jährlich als Informationstag auf die Bestäubungsleistung der Bienen und besonders der Wildbienen und auf deren Gefährdung aufmerksam machen soll.

Viele Veranstaltungen und Maßnahmen untestreichen die Bedeutung dieses neuen Umweltschutztages.

So hat z.B. der Discounter PENNY in Langenhagen alle Produkte, die irgendwie mit der Bestäubungsleistung von Bienen zusammenhängen, aus den Regalen geräumt, vom Apfel bis zu Baumwollsocken, in der Absicht, Kunden für die Leistung von Bienen zu sensibilisieren und vor Augen zu führen, was fehlen würde, gäbe es die Bienen nicht.

Die UN folgte einem Antrag slowenischer Imker.

WikiLovesEarth: der Fotowettbewerb rund um den Naturschutz

In der Zeit vom 1. bis 31. Mai 2018 sind Fotografierfreudige von Wikipedia aufgerufen, Fotos zum Thema „Naturschutzgebiete aller Art“ einzureichen, um an einem Wettbewerb teilzunehmen, in dem eine Jury die besten Bilder auswählt.

Das Ziel des Wettbewerbs ist, die Vielfalt der Natur zu dokumentieren. Alle eingereichten Fotos werden in der Online-Multimediabibliothek „Wikimedia Commons“ hochgeladen und stehen anschließend allen Nutzern lizenzfrei zur Verfügung.

Im Fokus stehen Biosphärenreservate, Naturschutzgebiete, Naturdenkmäler, Landschaftssschutzgebiete, Naturerlebnisräume, Naturparks und Ähnliches.

Nähere Informationen hier.

 

Appell des BUND an die Bundesregierung: Bienenschutz

Jeder hat es wohl inzwischen mitbekommen, dass wir ein Bienensterben haben.

Der BUND hat einen Appell an die Bundesregierung gestartet, um Maßnahmen gegen die weitere Verbreitung des Bienensterbens zu forcieren.

Wenn ihr euch beteiligen wollt und mehr Informationen braucht, ruft diese Seite auf.

 

 

Wildblumen gegen Insektensterben

In manchen Dörfern im Landkreis sieht es aus wie in der Vorstadt einer Großstadt: Rasen, kurz wie mit der Nagelschere geschnitten. Die alten Bauernhäuser werden liebevoll restauriert und herausgeputzt, aber davor dann glattrasierter Rasen – das passt doch nicht zusammen. Zu alten Bauernhäusern gehört kein englischer Rasen. Außerdem hat das übermäßige Mähen von Grasflächen dazu geführt, dass Insekten, darunter insbesondere die Bienen, nicht mehr genug Nahrung finden. Die im Gras natürlicherweise mitwachsenden Wildblütenstände werden spätestens mit der letzten Mahd im Herbst abgemäht, sodass die Artenvielfalt allmählich verschwindet, da die Überwinterung der Bestände nicht gesichert ist.

Mancherorts findet man an Straßenrändern bereits absichtlich ausgesäte Wildblumenstreifen vor, so zum Beispiel an der Bundesstraße B 216 in der Nähe von Dahlenburg. Oder – an gleicher Stelle – absichtlich ausgepflanzten Ginster, dessen Blütenstände im Mai mit zu den ersten Nahrungsmitteln von Insekten zählen.

Die Arbeitsgemeinschaft Natur und Umwelt (ANU), ein eingetragener gemeinnütziger Verein, zu dem Naturschutzverbände, Bürgerinitiativen und Lokalpolitiker gehören, hat kürzlich in einer Sitzung im Alten Postamt in Lüchow  überlegt, wie man das Aussäen von Wildblumen fördern kann. Frau Renate Ortmanns-Möller informierte dabei in ihrer Eigenschaft als Leiterin des Fachdienstes Regionale Entwicklungsprozesse des Landkreises über eine Veranstaltung der Bingo-Umweltstiftung Niedersachsen mit der Betitelung „Anlage von artenreichen Wildblumenwiesen“, die am 17.1.2018 in den Räumen des LandesSportBundes Niedersachsen in Hannover stattfand.

Die Bingo-Umweltstiftung stellt für die Anlage artenreicher Wildblumenwiesen  Fördermittel bereit, und die ANU diskutierte, wie diese Fördermittel sinnvoll eingesetzt werden könnten.

So könnten Privatbesitzer von Grünflächen nicht mehr die ganzen Flächen regelmäßig abmähen, wie bisher üblich, sondern könnten Teilflächen mit Wildblumenbestand stehen lassen, zum Beispiel kreisförmige Flächen. Das sieht dann doch nett aus. Man könnte ja auch phantasievolle Muster mähen, zum Beispiel die Wendlandsonne als Wildblumenfeld 🙂 Weiterlesen

Schneeglöckchen am Waldrand

Schneeglöckchen sind die ersten Frühlingsboten. Schneeglöckchen in der Natur sind selten geworden, sind besonders gefährdet und stehen unter Naturschutz, twittert der Nabu.

Schneeglöckchen.pptx

Am Waldrand gegenüber meines Hauses hat sich ein Schneeglöckchen aus dem Laub des Vorherbstes hervorgekämpft. Eine starke Persönlichkeit!

Schneeglöckchen2