Einblicke in die Hofstelle der SoLaWi Volzendorf

Volzendorf, 26. März 2018.
Vergangenen Sonnabend bot die SoLaWi (Solidarische Landwirtschaft)-Gruppe in Volzendorf einen Schautag an.

Um 13:00 Uhr konnten Interessierte eine Führung auf der Hofstelle der Kommune mitmachen. Vom Acker am Rand des Dorfes, den Zugpferde der IG Zugpferd Sachsen-Anhalt gepflügt und geeggt hatten (siehe auch Artikel über das Schaupflügen), gingen ungefähr 25 Gäste mit und ließen sich das Prinzip der SoLaWi erklären und das Arbeitsumfeld zeigen.

Die Kommune besteht aus 12 Erwachsenen, von denen sechs als Gärtner und Gärtnerinnen Gemüse wie verschiedene Kohlsorten, Kartoffeln, Mohrrüben, Erbsen, Bohnen usw. anbauen. Bei der Hofstelle, die von der Kommune bewohnt wird, handelt es sich um einen alten Bauernhof mit Hauptgebäuden und diversen Nebengebäuden.

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Die Hofstelle der SoLaWi Volzendorf.

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Interessiert hört die Besuchergruppe den Erläuterungen zu.

Einige der Bewohner-Innen wohnen in diversen Bauwagen auf dem Hof. Weiterlesen

Übersicht über die SoLaWi-Betriebe im Landkreis und angrenzenden Regionen

Hier findet ihr eine Übersicht über die Betriebe im Landkreis und angrenzenden Regionen, die eine Kooperation mit Verbrauchern über das Konzept der Solidarischen Landwirtschaft anbieten.

Netzwerk Solidarische Landwirtschaft: Einladung zu einem Kennenlernabend im Gildehaus Lüchow

Lüchow.
Ungefähr ein Dutzend Kooperativen des Netzwerks Solidarische Landwirtschaft gibt es im Landkreis und in angrenzenden Kommunen, und bundesweit sind es inzwischen 170 Kooperativen. Die Solidarische Landwirtschaft verfolgt das Ziel, regional erzeugte landwirtschaftliche Produkte auch in der Region zu verkaufen, indem nämlich Kooperationen mit Verbrauchergruppen eingegangen werden. Darüber schließen Hof- und Gärtnereibetreiber einen Jahresvertrag mit der Verbrauchergruppe ab.

Der Vorteil für die Landwirte und Gärtner liegt darin, dass der Absatz zu auskömmlichen Preisen gesichert ist und somit für eine schonende Betriebsweise sorgt. Der Vorteil für die Verbraucher besteht darin, dass sie im Gegenzug für eine monatliche Kostenpauschale von zwischen 80 und 150 Euro wöchentlich einen bestimmten Anteil an der Ernte erhalten und somit mit frischen, regional erzeugten Produkten versorgt werden. Die Abholung der Produkte erfolgt entweder an der Produktionsstätte selbst, wodurch auch eine menschliche Bindung zwischen Erzeugern und Verbrauchern entstehen kann, oder an zentralen Abholorten. Solidarität eben zwischen Erzeugern und Verbrauchern.

Mitglieder der Solidarischen Landwirtschaft – kurz: SoLaWi – stellen das Konzept und sich und ihre Betriebe am 6. Februar ab 19:00 Uhr im Gildehaus Lüchow vor. Interessierte sind herzlich eingeladen.

Hier einige Fotos zum Thema (Fotos: Lynne Kunz):

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